Das EFODON-Projekt 1 „HOLZHAUSEN“
Was ist ein EFODON-Projekt?
EFODON startete am 23.03.91 das erste Arbeitsprojekt. Es trägt den Titel „HOLZHAUSEN“. Sinn und Zweck eines EFODON-Projektes ist es, ungeklärte Dinge zu ergründen, wozu eine einzelne Person nicht in der Lage ist.
Urheber und Ausarbeiter, also der Anbieter eines EFODON-Projektes, kann jedes EFODON-Mitglied sein, wenn der Sinn und die Zielsetzung mit unseren Vereinszielen übereinstimmen und wenn das EFODON-Projekt durchführbar ist. Der Anbieter eines EFODON-Projektes sollte es auch leiten und koordinieren.
Teilnehmen an der Durchführung eines EFODON-Projektes kann jedes EFODON-Mitglied.
1) Die Veröffentlichung der erarbeiteten Ergebnisse erfolgt unter unserem Vereinsnamen.
2) Jeder Mitarbeiter des Projektes wird namentlich erwähnt.
3) Die Rechte und das Copyright verbleiben beim Verein. Damit wird vermieden, dass der Verein für private Forschungen missbraucht wird.
Das erste EFODON-Projekt wurde von Thomas Riemer und Reinhold Lück entworfen. Den beiden fiel eine Reihe von Merkwürdigkeiten auf, deren Untersuchung Gegenstand des EFODON-Projektes ist:
Bei ihren Vorarbeiten stellten Thomas Riemer und Reinhold Lück fest, dass sich im Raum Oberbayern bei fünf „Holzhausen-Orten“ mindestens eine „Kelten-“ oder „Viereckschanze“ befindet. Bei weiteren Nachforschungen traf dies auch auf den Raum Ostwestfalen-Lippe zu, in dem bereits drei „Holzhausen“ jeweils mit „Keltenschanzen“ ausfindig gemacht wurden.
Eine Sondierung mittels Landkarten ergab ähnliche Strukturen bei einer Vielzahl von „Holzhausen“. Es stellte sich die Frage:
Warum „Holzhausen“? „Holzhausen“ scheint auf den ersten Blick ein natürlicher, logischer Name zu sein: „Häuser aus Holz“. Doch zu damaliger Zeit baute man alle Häuser in der Regel aus Holz (archäologisch-historischer Befund!).
Nachforschungen im linguistischen Bereich ergaben verblüffende Ergebnisse:
Die Herkunft des Wortes „Holzhausen“ ist niederdeutsch und weiter mittelhochdeutsch und lautete „Holthusen“. Die Erklärung zu „holt“ lautet (nach Lexer: „Mittelhochdeutsches Wörterbuch“): „gewogen, günstig, freundlich, liebend, dienstbar, treu“, also keinesfalls „Holz“!
Eine „Holdschaft“ war denn auch Freundschaft, „huldic“ zu hulden = Treue geloben, Dienstbarkeit halten/pflegen. Das Wort „husen“ bedeutet nicht nur „Haus, Rathaus“, sondern als Verb viel mehr: „haushalten, wirtschaften“, aber auch „bauen“. Daher ist an ein reines Holzhaus nur sehr entfernt zu denken. Die Namen „Keltenschanzen“ oder „Viereckschanzen“ gehen in ihrer Bedeutung am Sinn dieser Anlagen völlig vorbei und sind lediglich Verlegenheitstitel. In der Literatur heißen diese Anlagen „Drusnemeton“, was umgangssprachlich wohl zu schwierig war. „Drus-“ kommt aus dem griechischen und bedeutet „Eiche“ (ebenso das Stammwort für „Druide“), und „Nemeton“ stammt ebenso aus dem Griechischen: „Temenos“ ist ein umwallter „heiliger“ Bezirk (der Druiden; bei den Kelten). Das Wort „heilig“ darf hier aber nicht im heutigen christlichen Sinne benutzt werden. Die wenigsten Schanzen waren wehrhafte Anlagen, auch wenn einige dazu ausgebaut worden sein mögen. In der Regel ist der Wall derart niedrig, dass eine Verteidigung mittels der Umwallung unmöglich ist und besteht meist nur aus einer Placken- oder Erd-/Holzwallanlage, die in der Höhe selten zwei Meter erreicht. Die Größe variiert, hält aber den Vergleich mit den Dimensionen eines Fußballplatzes stand. Viereckig sind nur wenige, meist sind sie rechteckig, oval, eiförmig, sogar dreieckig.
Hauptmerkmal der „Schanzen“ ist immer ihre radiästhetische Bedeutung. In der Regel sind die Plätze so gewählt, dass unterirdische Quellen vorhanden waren, deren weiterer Verlauf zu ganz bestimmten Mustern manipuliert wurde. Auf diese Art wurden bestimmte Energien gezielt auf ausgesuchte Plätze gebündelt, um dadurch Effekte zu erzielen. Wo diese natürlichen Quellen aus geologisch geografischen und hydrologischen Gründen nicht vorhanden waren, legte man unterirdische Schächte an, die in der archäologischen Literatur mit „Kultschächten“ tituliert wurden. Sie sind z. T. bis zu vierzig Meter tief und stellen die Archäologen und Historiker bisher vor ein unlösbares Rätsel. Daher verwendet man hier auch schamhaft das Wort „Kult-“, weil man sich außerstande sieht, einen Sinn darin zu erkennen. Die „Kultschächte“ sind aber teilweise ergraben und detailliert beschrieben, sodass auch hier unsere Kriterien gesammelt und verglichen werden können.
Der bei den Römern vielfach zitierte „furor keltico“ könnte hier seinen Ursprung haben. Das Wort bezeichnet (so jedenfalls bei den Römern) das ungestüme Kämpfen der Kelten gegen die Römer. In der Tat hatten die Kelten die Kampfweise, in der Masse, nackt und teilweise unbewaffnet, sich mit Todesverachtung auf die Gegner zu stürzen. Durch infernalisches Gebrüll peitschten sie sich auf. Die eigentliche Energetisierung musste jedoch vorher durch eine Art „Aufladung“ vorgenommen worden sein. Vermutlich waren die „Keltenschanzen“ eine Art Sammelplatz („Thing“?), in denen die Kämpfer sich vor Beginn der Kampfhandlungen energetisch aufluden. Dies ist aber eine Vermutung, die erst noch bewiesen werden muss.

„Cimbernschlacht. Römischer Sarkophag mit der Darstellung eines Kampfes gegen Germanen und Kelten (Museo Capitoline, Rom). Die Verschiedenheit der beiden barbarischen Nationalitäten ist trotz ihrer großen Ähnlichkeit lebendig charakterisiert; man vergleiche z. B. links den gebundenen Kelten mit dem vom Pferde sinkenden Germanen und rechts die beiden am Boden Befindlichen. Die Darstellung bestätigt auch die mehrfach von Schriftstellern erwähnte germanische Sitte des Kleiderabwerfens im Gefecht.“
Einschließlich Bildunterschrift entnommen aus: „Deutsche Geschichte, I. Band“ von L. Stacke; Bielefeld und Leipzig 1880. Man beachte den letzten Satz der Bildbeschreibung.
Das EFODON-Projekt 1 „Holzhausen“ versucht den Beweis zu erbringen, dass folgende Aussagen den Tatsachen entsprechen:
• Ein „Holzhausen“ hat eine „Kelten-“ oder „Viereckschanze“. (Dies schließt nicht aus, dass es andere „Schanzen“ gibt, auch keltischen Ursprungs, die nicht unmittelbar an einem „Holzhausen“ liegen). Im positiven Fall soll versucht werden zu ergründen, warum „Holzhausen“ und Schanzen zusammen erscheinen. Welchen Sinn besitzt der Name „Holzhausen“ in diesem Zusammenhang? Diese Suche wird erschwert bei Vorsilben wie z. B. „Welling-“, „Windisch-“, „Mönchen-“, „Scho-“, oder „Schön-“.
• Welches ist der Sinn und Zweck der „Schanzen“? Welche energetischen Effekte treten bei den „Schanzen“ auf? Die scheinbar zufällige Verbindung „Schanze“ - Fußballplatz ergibt eine weitere Zielsetzung:
• Knüpft das Fußballspiel an die „Kampfbahnen“ der keltischen Zeit an? Auch hier wird die kurzzeitige Stimulanz notwendig. Es fragt sich daher: Wann hat es die ersten nachweislichen Fußballplätze gegeben? Haben diese bereits Vorläufer? Wo waren die ersten Fußballplätze? Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass gerade im Ruhrgebiet fast jede Stadt ein „Holthausen“ hat und gerade hier eine Vielzahl namhafter Fußballvereine zu finden sind. Der psychologische Umstand des „Masseneffektes“ tritt hier auf. Hat bzw. hatte er etwas mit den „Schanzen“ zu tun?
• Die Suche ist nicht nur auf Deutschland beschränkt, sondern muss auch auf das umgebende Ausland ausgedehnt werden (auch dort gibt es sinngemäß identische Ortsnamen, die den gleichen Ursprung haben).
Zu erwartende Ergebnisse:
1) Ist die keltische (nicht germanische!) Identität der nord- und süddeutschen „Viereckschanzen“ durch Vergleiche erst einmal statistisch gesichert, so kann die Aussage belegt werden, es habe keine Germanen gegeben.
2) Es kann der entscheidende Versuch unternommen werden, zu beweisen, dass in der Geschichte zwischen 500 und 1000 etwa 500 Jahre zu viel geführt werden.
3) Durch die Ergründung des Zweckes der Errichtung eines Drusnemetons kann die Energiemanipulation nachvollzogen werden, bis hin zu eigenen Versuchen, diese Energie wieder nutzbar zu machen.
4) Durch bewusstes Umgehen mit dieser Energie erkennen wir in der Natur unser eigenes Milieu an und nutzen diese Energie, anstatt Raubbau an unserer Zukunft zu betreiben.
Teilnahme
Teilnehmen kann jedes EFODON-Mitglied. Die erste Stufe des EFODON-Projektes 1 dient statistischen Zwecken und beinhaltet die Suche nach möglichst allen „Holz“-Orten (mit Variationen) und den „Schanzen“, sowie deren Registrierung. Daraus lassen sich erste Zusammenhänge erkennen. Die zweite Stufe geht dann in die Details. Zu dieser Thematik bitten wir um alle Arten von Zuarbeiten (Studien), kurz: um alles, was irgendwie mit dem Thema zu tun hat.
(Veröffentlicht in EFODON NEWS Nr. 3/1991)
Das EFODON-Projekt erbrachte einen Nachweis für die Funktion der Schanzen und als „Nebenprodukt“ die Rekonstruktion des ehemaligen keltischen Nachrichtensystems.
Die Ergebnisse sind nachzulesen in:
Gernot L. Geise: „Keltenschanzen und ihre verborgenen Funktionen“, Hohenpeißenberg 1998 ff.
Gernot L. Geise: „Das keltische Nachrichtensystem“, Peiting 2002