(c) 1991 Viktor Farkas
Stammesgeschichte einmal anders
Niemand zweifelt heute an der Tatsache, dass die Saurier nach einer Herrschaftszeit von 140 Millionen Jahren - auf die es der Homo sapiens sicher nicht bringen wird - vor etwa 65 Millionen Jahren schlagartig ausstarben. Damit bekam eine Spezies kleinwüchsiger Nager erst die Chance zu jener Weiterentwicklung, die schließlich im Menschen gipfeln sollte.
Dies gilt als gesichertes Wissen und schließt ein Nebeneinander von Frühmensch und Dinosaurier unbarmherzig aus (mit Ausnahme nicht ganz ernstzunehmender Filmproduktionen).
Unliebsame Überbleibsel aus grauester Vorzeit passen jedoch nicht ganz ins etablierte Bild.
Da kann man hoch oben auf den Granitwänden des Havasupai Canyon des berühmten Grand Canyon eine Felsenscharrzeichnung erkennen, die unzweideutig einen Tyrannosaurus Rex mit allen Einzelheiten wiedergibt. Die Darstellung ist so alt, dass sie mit einem Schutzmantel von Eisen bedeckt ist, das in Äonen aus dem Granit ausgetreten ist. Im selben Canyon gibt ein weiteres, vom Eisenmantel der Jahrmillionen umhülltes Felsenbild Rätsel auf. Es zeigt einen übermenschlich großen Jäger im Kampf mit einem Mammut.
Wie man es auch dreht und wendet: Irgendetwas kann nicht stimmen. Zur Zeit der Riesenreptilien gab es für mindestens noch sechs mal zehn Millionen Jahre keine menschenähnlichen Wesen. Und wenn es so ist: Wer hat dann im Felsen gescharrt? Oder, noch peinlicher:
Wer hat im Sandstein der Karbonzeit (sie liegt 225 bis 280 Millionen Jahre zurück) Fußspuren hinterlassen - Spuren, über die Saurier hinterher drübergestapft sind? Endgültig jenseits aller, auch nur einigermaßen hergebrachten Vorstellungen rangiert der Schuhabdruck im Fisher Canyon, Nevada. Er ist im Muschelkalk des Trias (eine 160 bis 195 Millionen Jahre alte Formation) verewigt und lässt eine genau zugeschnittene, zwiegenähte Sohle deutlich erkennen.
Vielleicht gehören die mysteriösen Spuren den - offiziell nicht existenten - Frühmenschen, deren eindeutig hominide Backenzähne im Stollen drei der Eagle Kohlenmine in Bay Creek, Montana, entdeckt wurden, eingebettet in einer mindestens 30 Millionen Jahre alten Gesteinsschicht. Auch das komplette Menschenskelett, das, umschlossen von einer mindestens elf Millionen Jahre alten Kohleschicht, in einer italienischen Mine lag, könnte einem Anwärter auf diesen unerklärlichen Ast der Evolution gehören. Wenn all diese Seltsamkeiten überhaupt einen irdischen Ursprung haben, was man - laut gängiger Lehrmeinung - eigentlich verneinen müsste.
Viktor Farkas, im Bereich der Präastronautik bekannt, ist Autor einiger Bücher und hat in vielen Zeitschriften seine Gedanken veröffentlicht. Über unerklärliche Phänomene hält er auch Vorträge.
(Die Redaktion)