Alésia, die letzte Keltenhochburg

(c) 2000 Gernot L. Geise

Mitglieder des  EFODON e.V. machten  im  Jahre 1992 eine Forschungsfahrt nach Frankreich. Sinn und Zweck unserer Fahrt war es, im Zuge des EFODON-Projektes „Holzhausen“ dort verschiedene Stationen und  Örtlichkeiten näher zu untersuchen, ob  sie auf  Keltenschanzen errichtet wurden. Dabei sammelten wir Material und Zusammenhänge, die später in die „Keltenschanzen-Thematik“ einflossen.  Die Untersuchungen wurden überwiegend radiästhetisch  vorgenommen.  Gernot L. Geise besuchte zusammen mit Reinhold Lück u. a. Alésia und Camp de César.

Alésia
Schon bei der Durchfahrt durch den Ort Alise-Ste.Reine, vor dessen  Ortsrand die ehemalige   Keltenhochburg Alésia liegt, fiel uns an der Zufahrtsstraße eine Felsengruppe auf, die eine verblüffende Ähnlichkeit mit den Hauptfelsen der Externsteine hat. Sogar ein  „Wackelsteinfelsen“  war dort vorhanden.
Das archäologische Grabungsfeld von Alésia befindet sich einige hundert Meter östlich des Ortes Alise. Fouilles d’Alésia war durch Stacheldrahtzäune gesichert, die   Ausgrabungen waren teilweise mit  undurchsichtigen Plastikplanen abgedeckt. Nach einem Hinweisschild am Zaun konnten die Ausgrabungen ab Mai besichtigt werden, wir waren jedoch schon im März  vor Ort.
Mit Hilfe der Mute fanden wir heraus,  dass nicht nur der eingezäunte Teil zum ehemaligen Alésia gehört hatte. Eine Anlage der Siedlung nur auf dem abgezäunten Platz wäre - rein  strategisch gesehen -  auch nicht sehr sinnvoll gewesen, da die  Ausgrabungsstätte unterhalb einer Hügelkuppe lag.
Eine Blind-Spring-Resonanz (1) führte uns zu einigen Buschgruppen  rechts des Weges, südlich der offiziellen  Ausgrabungsstätte. Die Buschgruppen lagen  inmitten von bestellten Feldern, und dort wurden wir auch fündig:
Überdacht stand in einer der  Buschgruppen eine ergrabene Grundmauer mit steinernen  Treppenstufen. Hier befand sich offenbar das ehemalige  zentrale „Heiligtum“ von Alésia, jedenfalls der wichtigste Punkt.
Eine  Art Opferaltar stand auf einem mit Steinplatten belegten Boden, der etwa  zwei Meter unter dem Niveau der Umgebung lag. Darunter  muteten wir im Boden eine Vierermanipulation (2) sowie  einen Korrekturschacht. Inmitten dieses ehemaligen Gebäudes erkannte man im  Steinplattenbelag eine Art Eingang in den Boden, der allerdings noch nicht  ergraben war.


Ausgrabungsfeld Alesia

 Die archäologische Ausgrabungsstätte von Alésia

Ringsum, überwachsen mit fast undurchdringlichem Dickicht, lagen ganze Gruppen von  Grabhügeln (3). Hier  muteten wir auch eine Wasserschlaufe (4) im Boden. Nach unserem Dafürhalten haben  möglicherweise die letzten keltischen Überlebenden in diesen Grabhügeln  ihre gefallenen Anführer begraben.
In der  westlichen Buschreihe muteten wir eine große, linkspolarisierte Blind Spring. In der  Mitte  der Buschinsel befand sich die Rekonstruktion einer Wohnanlage, die jedoch an jenem Platz - auf der Schanze -  recht unpassend erschien. Sie war von einem älteren Wall  umschlossen.


 oben: Das ehemalige zentrale „Heiligtum“ von Alésia.
unten: Die Rekonstruktion einer keltischen Wohnanlage


Unser Besuch in Alésia  wurde komplettiert durch eine ganze Reihe von Lesefunden, die wir  auf den frisch umgepflügten Äckern  aufsammelten. Meist handelte es sich um Tonscherben von Urnen.
Wir konnten festhalten, dass zwar die  offizielle Ausgrabungsstelle außerhalb, die von uns besuchten Örtlichkeiten jedoch direkt auf  einer Keltenschanze lagen. Dafür sprechen nicht  nur die typischen Keltenschanzenmerkmale wie Vierermanipulation,  Korrekturschächte und Wasserschlaufen, sondern auch das Vorhandensein von Grabhügeln in  unmittelbarer Nähe  des Schanzenrandes. Das heißt, dass es hier keine reine keltischen Wohnanlagen gegeben haben dürfte,  sondern nur Kultobjekte, da die Kelten - nach unseren Erkenntnissen -  durchaus  über die Gesundheitsgefährdung auf Keltenschanzen Bescheid wussten.
In Alésia hatten wir deutlich das Gefühl, dass die  Keltenschanzen mit ihren Wasserschlaufen  und den Vierermanipulationen einer  älteren Kultur entstammen, und dass sie von den Kelten nur genutzt wurden, aber für sie bereits vorhanden waren. Es stellte sich  uns die Frage, ob  die Wasserschlaufen nicht noch viel älter sind als die  keltische Bevölkerung.


radiästhetische Skizze

oben: (Südlich der eingezäunten Ausgrabungsstätte von Alésia) „Heiligtum“ mit Vierermanipulation  und Korrekturschacht unter der halbrunden Platte  (Radiästhetische  Skizze).
unten: Rekonstruierte keltische Behausung, südwestlich der eingezäunten Ausgrabung von Alésia  (Radiästhetische Skizze).

radiästhetische Skizze


Alise Camp de César
Unsere  Fahrt führte uns in der unmittelbaren Nähe von Alésia zum „Camp de César“, so die Bezeichnung auf der Landkarte. Eine diesbezügliche Stelle  fanden wir vor Ort jedoch nicht, auch keinerlei  Hinweisschilder. Doch fiel uns in besagter Gegend eine Brücke über den Bach „Ozerain“ auf, südlich von Alésia.
Von der Bauweise her offensichtlich  „römischen“ Ursprungs, sehr massiv gebaut, zeigte  sie in der Verlängerung direkt auf die ehemalige Siedlung Alésia. Auch Reste der Befestigung einer ehemaligen Straße ließen sich auf dem heutigen Feldweg  noch erkennen. Es erschien uns jedoch recht  unlogisch, dass „römische“ Angreifer über einen schmalen, seichten Bach, der völlig problemlos durchritten oder durchlaufen werden konnte, eine massive Brücke  gebaut haben sollten. Dass dieser Bach  früher nicht etwa breiter und tiefer war, geht aus den Dimensionen der Brücke deutlich hervor. Wahrscheinlicher schien es uns zu sein, dass dieses Bauwerk keltischen  Ursprungs war und zur Zeit ihrer  Vernichtung bereits stand.
Nahe bei der Brücke, auf einer Wiese, befanden sich eine Vierermanipulation und eine rechtspolarisierte Blind Spring einer weiteren  Keltenschanze. Die Wiese war wegen der  recht angriffslustig aussehenden dort weidenden Rinder für uns allerdings nicht begehbar.
 


Die "römische" Brücke über den Bach "Ozerain" bei "Camp de César"

Die „römische“ Brücke über den Bach „Ozerain“ bei „Camp de César“. 

Die "römische" Brücke über den Bach "Ozerain" bei "Camp de César"

Die Verfugung der Steinblöcke

Die Verfugung der Steinblöcke (zum Größenvergleich rechts ein Fuß).


Anmerkungen
(1) Blind Spring = unterirdische senkrecht aufsteigende oder abfallende Wassersäule.
(2) Vierermanipulation = Vier  Resonanzkörper, die in einem weitgehend rechteckigen Verhältnis zueinander auf Kreuzungspunkten des irdischen Magnetgitterfeldes vergraben sind und durch dieses in Schwingungen versetzt werden. Dadurch  baut sich oberirdisch ein pyramidenförmiges Kraftfeld auf.
(3) Eines der Kennzeichen von Keltenschanzen sind die in unmittelbarer Umgebung angelegten Grabhügel, die sich jedoch  immer außerhalb einer  Schanze befinden.
(4) Wasserschlaufe = Unterirdisch aufsteigendes Wasser wird hier schlaufenförmig im Kreis geleitet, ehe es - immer noch unterirdisch - in eine Richtung abfließt.  Die von uns  Wasserschlaufen genannten Wasserführungen wurden bisher nur radiästhetisch gefunden, jedoch ausschließlich auf Keltenschanzen, in durchschnittlich einem bis zwei Metern Tiefe. Manche Rutengänger  reden  hier von einem „ferromagnetischen Kreiseffekt“, weil sie sich wohl nicht vorstellen können, dass Wasser im Kreis fließen könnte. Tatsächlich wurden Wasserschlaufen jedoch schon ergraben. Es gibt sie also wirklich, doch warum man sie anlegte, ist uns bisher rätselhaft.

Fotos: (c) Gernot L. Geise
Radiästhetische Skizzen: (c) Reinhold Lück


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