© 1999 Martin Schmidt-Bredow

Die Aufrichtung der Wirbelsäule als Voraussetzung menschlicher Intelligentwerdung?

 

(Veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 6/1999)

 

Die alten Chinesen hatten schon früh herausgefunden: da steckt ein physikalisches System dahinter, das sie mit ihrem Strichcode des I Ging beschrieben. Und so behauptet Feng Shui: Yang ist der Himmel und damit ein Pluspol, und physikalisch-elektrisch gesehen, ist es tatsächlich so. Die Erdatmosphäre ist nämlich, wie die Physiker sagen, ein Kugelkondensator. Dem Pluspol der Ionosphäre hoch oben in unserer Atmosphäre steht der Minuspol der Erdoberfläche gegenüber und dazwischen. Es herrscht ein elektrisches Ladungsverhältnis von gut 200.000 Volt zwischen Himmel und Erde. Von diesen 200.000 Volt, deren Feldlinien sich zur Erde hin verdichten, kommen an unserem Körper noch rund hundert Volt an, wenn wir aufrecht stehen, und diese hundert Volt Ladung haben etwas mit dieser ominösen Lebensenergie Chi zu tun.

Ich persönlich glaube, dass die Intelligentwerdung des Menschen mit der Aufrichtung der Wirbelsäule des Menschen begann, denn es gibt sonst kein Säugetier und auch kein Affentier, das über die Energiezentren der Wirbelsäule soviel von dieser Himmel-Erde-Spannung auf einem Höhenunterschied von einem bis zwei Metern abgreifen kann. Es gäbe ansonsten biologisch überhaupt keinen Grund für diese unpraktische und kuriose senkrechte Körperkonstruktion des Menschen, der mit seinem extrem hohen Schwerpunkt X-Mal im Leben hinfällt und über ein Jahr seines Lebens braucht, um diese instabile aufrechte Körperhaltung erst einmal zu erlernen. Dieses Problem haben Tiere mit waagrechter Wirbelsäule nicht. Sie fallen auch nicht so leicht hin.

Dafür kommt aber deren Gehirnfrequenz auch nie viel über acht Hertz hinaus, anders als bei uns Menschen, die für intelligentes Denken 16 bis 25 Hertz benötigen. Für Meditation sind 8 bis 12 Hertz der ideale Gehirnzustand, die so genannten Alphawellen. Und ganz nebenbei gesagt: Wem es gelingt, eine Zeit lang sein Gehirn im Zustand um die acht Hertz zu halten, ohne dabei einzuschlafen, der steht unmittelbar am Tor zur außersinnlichen Wahrnehmung und kann dort die fantastischsten Sachen erleben, immer vorausgesetzt, es kommt keine äußerliche Störung und holt uns jäh in die irdische Realität zurück.

Das Spannende ist nun, dass diese 7,8 Schwingungen der Erdatmosphäre pro Sekunde genau die Einschlafgrenze darstellen und damit auch das natürliche Tor zu unserem Unbewussten, wovon das Traumleben der bekannteste Teil ist. Aber wir können nur einschlafen, wenn wir aus der senkrechten Position der Wirbelsäule in die waagrechte, liegende Position gehen, denn da liegt am Körper die niedrigste Spannung an. Das heißt, wir sind absolut mit unserer Erdatmosphäre und ihrer Schwingungskraft verbunden.

Diese elektrische Himmel-Erde-Spannung scheint immerhin so gewaltig zu sein, dass sich das amerikanische Militär damit intensiv beschäftigt. Offiziell wird immerhin sogar zugegeben, mit dem dabei verwendeten Erfindungspatent könnte man Wetter manipulieren. Konkret sieht das so aus, dass in Alaska ein Antennenwald aufgebaut wurde, mit dem Ziel, durch Reflexionen nach dem Funkwellenprinzip in der oberen Schicht der Atmosphäre, Energien woanders hinzuprojizieren und elektromagnetische Waffen zu konstruieren, mit denen beispielsweise gegnerische Soldaten innerhalb von zehn Minuten eingefroren werden können.

 

Aus einem Vortrag des Autors ,,Feng Shui, eine fernöstliche Hilfe zum ganzheitlichen Bauen und Wohnen - auf den Westen übertragbar?” (Vortrag auf dem Kyklos-Kongress in Neuendettelsau am 16. Mai 1999)