Ist die Arbeitswut des Menschen genetisch programmiert?
© 1998 Gernot L. Geise (veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 30/1998)
Wenn es stimmt, was die Überlieferungen aussagen, dann können wir davon annehmen, dass die Menschheit, so wie sie sich als Homo sapiens darstellt, das Ergebnis von Genmanipulationsversuchen ist, die in „grauer Vorzeit“ Außerirdische an irdischem „Biomaterial” vornahmen, das sie mit eigenen Erbmaterialien kreuzten. Nach den ältesten Überlieferungen, den sumerischen Schrifttafeln, machten sie dies, um sich einen willigen Arbeiter zu erschaffen. Diese genetische Neuzüchtung wurde beispielsweise u.a. dazu eingesetzt, um für seine Herren Erzabbau unter Tage vorzunehmen. In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass man in Südafrika uralte ausgebeutete Goldminen gefunden hat, die in Zeiten zurückdatiert werden, in denen nach „schulwissenschaftlicher“ Lehrmeinung der Mensch, wenn überhaupt, dann als „Halbaffe” herumgelaufen sei, die also - nach dieser Lehrmeinung - unmöglich von diesem Vormenschen angelegt sein können.
Die Wissenschaft verneint bisher jede Überlegung zur künstlichen Erschaffung des Menschen und verweist sie vehement in das Reich der Märchen. Ebenso nimmt die Wissenschaft heute immer noch eine evolutionäre Entwicklung der Arten an, vom Einzeller zum Menschen.
Dies, obwohl es inzwischen genügend Überlegungen gibt, dass dieses Gedankengebäude der Evolution nur eine Hilfskonstruktion für nicht verstandene Zusammenhänge ist.
Dies, obwohl es bis heute nicht gelungen ist, auch nur einen einzigen geeigneten Nachweis für die wissenschaftlichen Vorstellungen zu erbringen.
Dies, obwohl sich immer mehr zeigt, dass die wissenschaftlichen Vorstellungen falsch sind: zuletzt im genetisch geführten Nachweis, dass der Neandertaler, der bis dato als einer unserer Vorfahren galt, einer anderen Art angehörte und keine Verwandtschaft mit uns hat (1).
Vielleicht liegt das sture Festhalten an Hilfskonstruktionen daran, dass es für viele eine erschreckende Vorstellung ist, dass wir das Produkt einer anderen Spezies sein sollen. Wir haben schließlich plastisch vor Augen, mit welchen - teilweise üblen - Methoden wir mit den Lebewesen unserer Mitwelt verfahren, um sie unseren (angeblichen) Bedürfnissen anzupassen. Wir behandeln Tiere und Pflanzen, als ob sie unbelebte Materie wären, die wir nur noch nach unseren Wünschen und Vorstellungen umzuformen oder auszurotten hätten. Dabei wird geflissentlich übersehen, dass auch sie ein Bewusstsein haben und Lebewesen wie wir sind. Dass eine überlegene Spezies auf diese Weise den intelligenten Menschen geschaffen haben soll, wirkt dann natürlich erschreckend auf uns.
Doch die sumerischen Texte, die als die ältesten schriftlichen Überlieferungen gelten, weitaus älter als die Bibel, beschreiben diesen Vorgang detailgenau. Der amerikanische Orientalist Zecharia Sitchin hat hier bahnbrechende Arbeit geleistet, die er in mehreren Büchern veröffentlicht hat (2). Obwohl man heute weiß, dass sich die hebräische Sprache aus dem Akkadischen entwickelt hat, sind im Alten Testament der Bibel immer noch sehr viele Weisheiten aus sumerischer Zeit enthalten.
So berichtet auch die Bibel - deren überwiegender Teil des Alten Testaments heute als mehr oder weniger „verwässerte” Version der sumerischen Texte gilt - von dem ersten Menschen, der hier Adam genannt wird, und der von den später monotheisierten Göttern erschaffen wurde, um als Arbeiter den „Garten Eden”, also ein Agrargelände, zu bearbeiten und zu pflegen. Wir wollen hier einmal die Diskussion um Adam herauslassen, ob er ein Synonym für ein Volk war oder auf was sich sein Name bezog.
Ob ein Einzelner oder ein ganzes Volk - Adam wurde erschaffen, um die Felder und Obstplantagen der „Götter” zu betreuen. Allerdings durfte er nicht von allen Früchten essen, sie waren seinen Herren vorbehalten. Wir kennen die Geschichte: die aus seinem genetischen Material erzeugte Eva überredete ihn, denn doch einen der verbotenen „Äpfel” zu essen, worauf ihm „die Augen aufgingen” und er mitsamt Eva der göttlichen Plantage verwiesen wurde.
Märchen oder nicht - die sumerischen Texte berichten Ähnliches. Wie wir bereits im Zyklus „Unser marsianisches Erbe” rekonstruiert haben, stammt der „moderne Mensch” ganz offensichtlich nicht von der Erde (3). Dazu ist er nicht gut genug an irdische Verhältnisse angepasst. Betrachtet man sich die Eigenarten und -schaften des Menschen genauer, so wird man den Eindruck nicht los, er sei eine Art Mischwesen. Seine Spur führt zum Mars, und unsere Vorfahren (die Erschaffer des heutigen Menschen) scheinen aus dieser Richtung auf die Erde emigriert zu sein. Nicht freiwillig, sondern gezwungenermaßen, um der atomaren Zerstörung ihres Planeten zu entgehen. Nun ist es nicht ganz problemlos, ein Lebewesen von einem gewohnten Lebensraum in einen völlig anders gearteten Lebensraum zu verpflanzen. Vor diesem Problem müssen auch die vom Mars geflüchteten Überlebenden der großen marsianischen Katastrophe gestanden haben.
Der Planet Mars ist heute - wie wir wissen - ein gründlich zerstörter Planet, auf dem nach unseren Erkenntnissen kaum noch irgend ein Leben möglich ist. Doch die Wissenschaft nimmt an, dass bis vor etwa 25 bis 50.000 Jahren der Planet Mars ein erträgliches Klima besessen habe, mit einer dichteren Atmosphäre, mit Flüssen und Meeren. Über damaliges Leben in irgendeiner Form gibt es derzeit noch keine Verlautbarungen. Wie es jedoch unschwer erkennbar ist, muss der Mars zumindest großflächig mit pflanzlichem Leben bedeckt gewesen sein, das bei der damaligen atomaren Katastrophe in einem planetenweiten Brand vernichtet wurde. Dafür spricht seine fast reine Kohlendioxid-Atmosphäre, denn Kohlendioxid entsteht überwiegend durch Verbrennung von pflanzlichem Material. Dafür spricht auch das Fehlen von Sauerstoff in der marsianischen Atmosphäre, denn jedes Feuer benötigt Sauerstoff, um brennen zu können.
Selbst wenn wir damals annähernd irdische Umweltbedingungen auf dem Mars annehmen, bleiben im Vergleich zur Erde eine Reihe von Unterschieden, die einen Hinderungsgrund für eine problemlose Übersiedlung vom Mars zur Erde darstellen. Die Schwerkraft (Gravitation) des Mars ist wesentlich geringer als die der Erde, und der Luftdruck kann nicht so hoch gewesen sein wie der irdische, wenn auch höher als heute (heute beträgt der Luftdruck auf der Marsoberfläche nur noch rund ein Prozent des irdischen, glaubt man den NASA-Angaben). Mit großer Wahrscheinlichkeit stimmte auch die Zusammensetzung der Atmosphäre nicht überein. Meiner Meinung nach dürften diese Punkte für Übersiedler die größten Probleme bereitet haben.
Einen - für Marsgeborene - einigermaßen erträglichen Luftdruck erhält man auf der Erde, indem man sich in höheren Gebirgsregionen aufhält. Und wirklich schreiben viele Überlieferungen davon, dass „die Götter” auf Berggipfeln gelebt hätten. In allen Religionen werden Berge und Berggipfel mit „den Göttern” in Verbindung gebracht, die von dort „herabgestiegen” seien. Wenn sich also „die Götter” - technisch hochstehende Lebewesen - einst auf Berggipfeln niedergelassen hatten, so sollte man danach suchen. Es müssten noch heute Reste irgendwelcher Stationen findbar sein. Doch was sage ich. Wie wenig auf diesem Gebiet geforscht wird, zeigt ein Beispiel: In Bayern (insbesondere Oberbayern) gibt es kaum einen Berg oder Berggipfel, auf dem nicht irgendwelche uralten Reste ehemaliger Befestigungen vorhanden sind (die ich aber, bitte sehr, keinesfalls außerirdischen Besuchern zuordnen möchte!) und die in keiner Landkarte verzeichnet sind. Doch die offizielle Schreibweise besagt, dass Bayern vor dem Mittelalter fast menschenleer gewesen sei...
Den vom Mars emigrierten Siedlern blieb keine andere Wahl, sie mussten sich an die irdischen Gegebenheiten anpassen, ob sie wollten oder nicht, denn sie konnten nicht mehr zurück zu ihrem Heimatplaneten. Anscheinend konnten verschiedene mitgebrachte Pflanzenarten relativ problemlos angepflanzt werden, möglicherweise nach einer gewissen genetischen Anpassung.
Da die Zahl der Emigranten begrenzt gewesen sein dürfte (die Bibel spricht zwar von 144.000. Das dürfte jedoch mit größerer Wahrscheinlichkeit eine kabbalistisch zu deutende Zahl sein) und die mitgeführten technischen Gerätschaften wohl auch nicht das Optimum dargestellt haben dürften, blieb als letzte Konsequenz für Ackerbau und Viehzucht nur die „Handarbeit” übrig. Und hier kommen wir wieder zu Sitchins Übersetzung der sumerischen Aufzeichnungen. Danach hätten die Anunnaki genannten Siedler irgendwann „gemeutert”, weil ihnen die Arbeiten zu beschwerlich wurden, woraufhin die oberste Führung beschlossen habe, eine Art Hilfsarbeiter zu entwickeln.
Man nahm das vorhandene irdische „Biomaterial”, einen affenähnlichen Vormenschen, und begann, mit dessen genetischen Informationen zu experimentieren und sie zu manipulieren. Hierbei sollte in erster Linie ein Menschentyp entstehen, der den Erzeugern zwar äußerlich glich, aber gewisse Grundprogrammierungen besaß. Auch wir konstruieren heute Roboter und versuchen, sie so menschenähnlich wie möglich zu gestalten.
Dass die menschliche Entwicklung sich tatsächlich zurückverfolgen lässt, zeigt sich beispielsweise daran, dass schon Mitte 1994 Studien der Universität von Kalifornien in Berkeley ergaben, dass es vor etwa hunderttausend Jahren nur eine einzige Sprache gegeben habe. Wenn der Mensch - was ich annehme - eine genetische Kunstschöpfung ist, dann kann es auch nur eine einzige Sprache gegeben haben (aus der sich dann im Laufe der Zeit die anderen Sprachen entwickelten). Diese Ursprache muss die Sprache der „Götter”, also der Emigranten vom Mars, gewesen sein. Welche sonst? In diesem Zusammenhang sind auch die Untersuchungen von Erhard Landmann interessant, der Hieroglyphen, Inka- und andere Schriften lesen kann, indem er sie mit der althochdeutschen Sprache vergleicht (4), oder die Schrift- und Sprachvergleiche von Gerd Lichtenauer (5).
Eine der Programmierungen des „Arbeitstieres” Mensch ist bis heute das Verlangen nach Arbeit geblieben. „Der Mensch ist zur Arbeit geschaffen worden”. Schließlich - so die sumerischen Überlieferungen - wollten die „Götter” einen Arbeiter erschaffen, der willig bis zum Umfallen arbeitet, ohne zu meutern. Die Grundprogrammierung der absoluten Loyalität gegenüber den „Erschaffer-Göttern” war wohl nicht sehr ausgeprägt, denn kaum hatten sich die „neuen” Menschen genügend vermehrt, rebellierten sie gegen das „göttliche” Joch, was dann auch in schöner Regelmäßigkeit auf brutalste und „unmenschlichste” Art niedergeschlagen wurde, wie es beispielsweise in den biblischen Berichten nachzulesen ist. Die „Götter” hatten keinerlei Mitleid mit ihren Geschöpfen, genauso wenig wie wir es mit Tieren haben, die wir bedenkenlos und ohne jede Skrupel umbringen, wenn sie uns lästig werden. Erst später, als die Vermischung zwischen „Göttern” und Menschen fortgeschritten war, änderte sich deren Verhalten.
Inwieweit bei der genetischen Manipulation die Intelligenz der Erzeuger mit übertragen wurde, bleibe dahingestellt. Möglicherweise waren die ersten Arbeiter nur bessere dressierte Tiere in Menschengestalt.
Wie es weiterging, steht auch in der Bibel, als die „Gottessöhne” erkannten, dass die irdischen Frauen doch recht anziehend aussahen und sie diese schwängerten (was eine weitere Anreicherung „göttlichen” Gengutes im Menschen bedeutete). Auch dieser Passus der Bibel erscheint mir nachvollziehbar, denn erstens ist es sehr gut möglich, dass bei den Überlebenden der Marskatastrophe ein recht großer Männer-Überschuss bestand, und weiterhin ist es vorstellbar, dass die marsianischen Frauen großenteils radioaktiv geschädigt waren (was für die männlichen Überlebenden selbstverständlich auch zutraf). Letztlich flüchteten sie aus einem Atomkrieg zur Erde. Weiterhin bestand nach wie vor das rein körperliche Problem der Anpassung an diesen Planeten und das Überleben der Rasse. Wir wissen heute, dass sich eine radioaktive Schädigung insbesondere auf die Fortpflanzungsfähigkeiten katastrophal auswirkt. Die Emigranten vom Mars müssen also fieberhaft nach Möglichkeiten gesucht haben, ihre Rasse zu erhalten. Betrachtet man die Überlieferungen, seien es sumerische Berichte oder die Bibel, so stellt man fest, dass tatsächlich der persönliche Einfluss und die körperliche Präsenz der „Götter” kontinuierlich zurückgingen, bis sie nur mehr vergeistigt vorhanden waren. Mit anderen Worten: sie waren ausgestorben. Offensichtlich ist es ihnen jedoch zuvor gelungen, zumindest ihre Genstrukturen erfolgreich auf den ihnen bereits körperlich gleichenden Menschen zu übertragen. In den Mythen wird dann nicht nur von „Gottessöhnen” geredet, sondern zu späterer Zeit auch von „Halb-” oder „Dreiviertelgöttern”, wobei bei herausragenden Persönlichkeiten gar der genaue Anteil des „göttlichen” Potentials angegeben wird.
Wir haben also möglicherweise zwei Parallelschöpfungen vorliegen: Den reinen Arbeiter und den erdangepassten Nachkommen der Mars-Emigranten. Die beiden dürften sich kaum voneinander unterschieden haben und waren vielleicht sogar identisch.
So einfach, wie es klingt, durch genetische Eingriffe ein neues Wesen zu erschaffen, ist es nicht. Das zeigen auch unsere heutigen genetischen Versuche. Geschichtlich gesehen, sprechen die Sagen von Mischwesen eine deutliche Sprache dafür, dass die „Götter” auf diesem Gebiet recht viel experimentiert haben müssen, ehe sich der gewünschte Erfolg einstellte.
Die relativ wenigen „Götter” schufen sich also Hilfskräfte, die für sie die Arbeit erledigten. Diese Tradition hat sich bis in heutige Zeiten erhalten: Überlegene Eroberer irgendwelcher Länder ließen zu allen Zeiten die (technisch) niedriger stehenden Eingeborenen für sich arbeiten. Der Unterschied zwischen ihnen und den „Göttern” besteht nur darin, dass heutige „Herren” bereits fertige Hilfskräfte vorfinden, während die Emigranten vom Mars bestenfalls affenähnliche Tiere vorgefunden haben dürften, die erst „umgeformt” werden mussten.
Ich bin der Meinung, dass bei der menschlichen Sucht nach Arbeit eine gezielte Programmierung vorliegen muss, die bis heute wirksam ist. Und ich wundere mich, dass auf diese naheliegende Erkenntnis bisher (meines Wissens) noch niemand gekommen ist. Es muss eine gezielte Programmierung sein, das erkennen wir daran, dass die Menschen bis zum heutigen Tag (weil es genetisch verankert ist) geradezu ein unnatürliches Verlangen nach Arbeit haben, was im Tierreich in dieser Form nicht zu beobachten ist. Tiere „arbeiten“ nur zum Lebensunterhalt. Ist dieser gesichert, hören sie auf zu „arbeiten“. Nicht so die Menschen.
Jedem ist bekannt, dass viele Menschen nach dem Eintritt ins Rentenalter sterben, weil sie „keine Aufgabe” mehr haben, weil ihnen die „gewohnte Arbeit” fehlt. Die glücklichsten Rentner sind diejenigen, die es schafften, rechtzeitig vor dem Beginn der „Altersruhezeit” einen gleitenden Übergang zu anderen Beschäftigungen zu schaffen. Und jeder kennt den Ausspruch, dass ein Rentner keine Zeit habe, weil er zu viel zu tun habe. Dieser Ausspruch ist nicht etwa „aus der Luft gegriffen“, wie jeder bestätigen kann, der einen Rentner kennt, wobei es dahingestellt bleiben mag, wie sinnvoll die meist selbstgesuchten Tätigkeiten eines Rentners sind.
Es ist bekannt, dass viele Menschen erkranken, wenn sie der Arbeit entzogen werden und längere Zwangspausen - aus welchen Gründen auch immer - einlegen müssen. Viele Menschen, die dem „Arbeitsleben” entzogen sind, suchen sich eigene Arbeiten, und sei es zu Hause oder im Garten.
Seien wir ehrlich: wie lange können wir regelrecht nichts tun? Jetzt wird mancher sagen: „Das ist überhaupt kein Problem, das kann ich sofort”. Dem stimme ich zu. Doch wie lange kann man dieses Nichtstun durchhalten? Ein paar Wochen sicher (man denke an den verdienten Urlaub). Doch irgendwann, nach ein paar Wochen Nichtstun, wird man unruhig. Es ist „unnatürlich”, nichts zu tun. Man fängt an, sich selbst irgendwelche „Beschäftigungen” zu suchen und wird auch bald fündig, denn irgendetwas gibt es immer, das man tun kann, und wenn es noch so sinnlos ist.
Die andere Seite ist das „Erfolgsgefühl“, die „Erfüllung“, manchmal ein regelrechtes Glücksgefühl, das man empfindet, wenn man eine Arbeit endlich zufriedenstellend geschafft hat. Auch das erinnert mich sehr an eine gezielte Programmierung.
Mich hat es schon in den siebziger Jahren sehr nachdenklich gemacht, dass die Gewerkschaften forderten: „Arbeit für alle!”. Ich fragte mich schon damals, warum man die Leute zur Arbeit zwingen wollte. Warum fordern alle Parteien, heute und immerdar, die Arbeitslosen müssten Arbeit bekommen? Sollte die Parole nicht besser heißen: „Geld für alle!”? (Ich bin mir bewusst, dass diese Forderung in unserer Gesellschaft unrealistisch klingt). Denn es geht den Gewerkschaften ja nicht darum, dass mehr malocht wird, sondern dass den Menschen ein höheres finanzielles Einkommen (im Gegenwert zur Arbeit) geboten wird. Die vielen Arbeitslosen mögen mir diesen Gedankengang verzeihen, doch mit offenen Augen betrachtet (gerade in der vergangenen Wahlkampfzeit) finde ich es geradezu erschreckend, mit welchen nicht nur verbalen Methoden um Arbeit, um das „Recht auf Arbeit“, gekämpft wird. Es wird darum gekämpft, dass jeder das Recht hat, seiner inneren Programmierung zur Arbeit nachgehen zu können! Und das sollen möglichst alle, ohne Ausnahmen, ob sie wollen oder nicht. Für mich sind diese Forderungen regelrecht pervers („Denn sie wissen nicht, was sie tun“).
Der Geld-Gegenwert allein kann es nicht sein, der uns zur Arbeit zwingt, das beweisen eindrucksvoll die unzähligen Menschen, die freiwillig und völlig ohne Gegenleistung, ehrenamtlich und selbstlos irgendeine Funktion und die damit verbundene, oftmals recht reichhaltige Arbeit ausüben.
Und auch die „Herrschenden”, die Unternehmer, die Chefs, selbst die hochrangigen Politiker oder Millionäre sind von diesem Arbeitszwang nicht ausgenommen. Dass sie sich auf irgendwelchen Lorbeeren ausruhen und ihre Mitarbeiter „die ganze Arbeit” machen lassen, ist ein Vorurteil, das nur entstehen konnte, weil der Normalbürger nur selten hinter ihre „Fassaden” schauen kann. Führende Persönlichkeiten haben oftmals einen weitaus längeren Arbeitstag als der einfache Arbeiter, der oft um 16:00 Uhr Feierabend hat, auch wenn ihre Einkommen (wenn man davon noch reden kann) in keinem Vergleich zum Arbeiterlohn stehen.
Unsere ganze Kultur ist demgemäß zwangsläufig auf Arbeit aufgebaut. Ohne Arbeit kein Geld, ohne Geld keine Lebensmittel. Selbst wenn wir diese unsere widernatürliche Programmierung erkennen und uns dessen bewusst würden, könnte dieses System nicht geändert werden, weil alles, unsere gesamte Zivilisation, darauf aufbaut. Der Hauptgrund ist jedoch der, dass wir dieser inneren Programmierung nicht entrinnen können. Ich nehme mich hierbei nicht aus.
Was wäre, wenn es möglich wäre, dass wir diese unsere Zivilisation, auf die wir nun mal wirklich nicht stolz sein können, weil sie uns an den Abgrund unserer Existenz gebracht hat, abschaffen würden, und damit auch die widernatürliche Einrichtung des Geldes? Würden sich die Menschen dann anders verhalten, als es ihnen ihre genetische Programmierung vorgibt? Ich glaube es nicht.
Anmerkungen und Literatur
(1) Der untersuchte Neandertaler-Knochen wurde auf ein Alter von 50.000 bis 80.000 Jahren geschätzt. Die Genetiker Prof. Svante Pääbo und Matthias Krings (Münchener Ludwig-Maximilian-Universität) fanden darin fossiles Erbgut (DNA) und stellten aufgrund ihrer Untersuchungen fest, dass keine genetische Verwandtschaft zum heutigen Menschen besteht.
(2) Beispielsweise: „...und die Anunnaki schufen den Menschen”, Essen/München/Bartenstein/Venlo/Santa Fe 1995
(3) Band 1: G. L. Geise: „Die Pyramiden - eine Brücke vom Mars”; Band 2: G. L. Geise: „Planet Mars - und was die NASA verschweigt”; Band 3: G. L. Geise: „Woher stammt der Mensch wirklich? Die Spur führt zum Mars”; Band 4: Dieter Vogl: „Die Mars-Apokalypse. »...und das Erdland wurde Chaos!«”, EFODON e.V.
(4) Erhard Landmann: „Weltbilderschütterung. Die richtige Entzifferung der Hieroglyphenschriften”, Wolke Verlag 1993, ISBN 3-923997-93-0
(5) Gerd Lichtenauer: „Das Volk der Titanen“, Berlin 1998, ISBN 3-8280-0661-2
Gernot L. Geise
Unsere Existenz: Nur ein Traum?
273 Seiten, 35 Abb., Hardcover
ISBN 3-89539-616-8
Michaels-Verlag, Edition EFODON
