Das Film-Spektakel von APOLLO 13

(c) 2001 Gernot L. Geise; veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 1/2002

Emblem

Jeder kennt die dramatische Geschichte vom „Unglücksflug“ von APOLLO 13, spätestens nach der 1994 erfolgten erfolgreichen Verfilmung des Themas. Obwohl sich der Filmregisseur genau an die NASA-Angaben hielt und keine eigenen Action-Szenen einbaute, wurde der Kinofilm ein Kassenschlager. Warum? Weil er auf „Tatsachen“ beruhte? Schon die Inszenierung des „Originalfilmes“ von der NASA war damals ein Riesenerfolg. Allerdings sollte damit kein Publikum in die Kinos gelockt, sondern die Staatssäckel für die NASA-Budgets weiter geöffnet werden.

Wie allgemein bekannt, erfolgte beim Flug von APOLLO 13 „zum Mond“ auf etwa halber Strecke eine „Explosion“, bei der die Zuleitung eines der beiden „Sauerstofftanks“ beschädigt wurde. Somit blies die NASA die geplante „Landung auf dem Mond“ ab, und die Raumkapsel „umrundete nur den Mond“, um dann wieder zurück zur Erde zu fliegen. Bei den Korrekturmanövern in „Mondhöhe“ „explodierte“ dann noch ein Heliumtank - vielleicht sollte der Nervenkitzel um die Astronauten für die Öffentlichkeit noch ein wenig weiter angeheizt werden.


Die APOLLO 13-Astronauten vor einer Raketenstartrampe

Die APOLLO 13-Astronauten vor einer Raketenstartrampe. Sind sie wirklich Astronauten oder nur Schauspieler?


Der Flug von APOLLO 13 war jedoch meiner Meinung nach ebenso gefälscht wie die anderen APOLLO-Flüge und dann als filmisches Meisterwerk für die Weltöffentlichkeit produziert worden .

Was spricht dafür, dass es sich auch hierbei um eine NASA-Fälschung handelt? Eine ganze Reihe von Indizien. Man muss nicht unbedingt Parallelen suchen zwischen dem Mitte der sechziger Jahre gedrehten „Vorbild-Film“ „2001 - Odyssee im Weltraum“, aber sie sind durchaus vorhanden:

APOLLO 13 war erstmalig, im Gegensatz zu APOLLO 11 und 12, mit zwei anstatt mit nur einem Sauerstofftank ausgerüstet. Die Erklärung dafür lautete, dass mehr Sauerstoff benötigt werde, um zwei Ausstiege auf die Mondoberfläche zu ermöglichen. Doch schon bei APOLLO 12 wurden zwei Ausstiege vorgenommen, ohne dass der Sauerstoff knapp wurde. Wenn nun also bei APOLLO 13 einer dieser beiden Tanks durch eine Explosion beschädigt wurde, wäre die Ausstattung immer noch wie bei den vorherigen Flügen gewesen. Es hätte zu keiner Zeit eine Sauerstoffknappheit bestanden, und es bestand demgemäß kein Grund, die geplante Mondlandung abzusagen, zumal - wie die erfolgreichen Manöver bewiesen - das Raumschiff voll steuerbar war und keine Beeinträchtigungen vorlagen. Noch mehr: wenn wirklich ein Sauerstofftank durch eine Explosion beschädigt worden wäre, dann wäre der gesamte Tank explodiert und hätte das ganze Raumfahrzeug zerstören müssen, wobei die Astronauten getötet worden wären. Also war durch die „Explosion“ offenbar gar kein Sauerstofftank betroffen. Die angebliche Explosion war nur eine Show.


Servicemodul von APOLLO 13

Das „havarierte“ Servicemodul von APOLLO 13. Wieso kann man auf diesen Bildern eigentlich Sterne erkennen? Die Bilder wurden mit denselben Hasselblad-Kameras und denselben Filmen gemacht wie die von der „Mondoberfläche“. Handelt es sich hierbei etwa nur um ein Modell vor einem künstlichen Sternenhintergrund?


Wieso war eigentlich für APOLLO 13 und 14 derselbe „Mond-landeplatz“ im Fra-Mauro-Gebiet vorgesehen gewesen? War das etwa eine „Ahnung“ der Projektleitung, oder wusste man von Anfang an, dass APOLLO 13 gar nicht „landen“ sollte? Im Nachhinein hieß es zwar, APOLLO 14 sei nur aus dem Grund dort gelandet, weil APOLLO 13 durch den bedauerlichen „Unfall“ ausgefallen sei, doch die einzelnen APOLLO-Landegebiete waren schon zu Beginn der APOLLO-Flüge festgelegt worden!


Noch ein Bild des Servicemoduls

Noch ein Bild des Servicemoduls. Auch hier sind Sterne zu erkennen.


Hinzu kam: Zum Zeitpunkt des Fluges von APOLLO 13 lag das anvisierte Fra-Mauro-Gebiet völlig im Dunkel, denn es war Halbmond (zunehmender Mond). Wenn die Astronauten wirklich dort gelandet wären, hätten sie wegen der herrschenden Dunkelheit gar nichts sehen können, denn sie hatten keine Scheinwerfer dabei! Alle anderen APOLLO-Flüge erfolgten zu einem Zeitpunkt, an dem in den vorgesehenen Landegebieten jeweils relativ gute Lichtbedingungen herrschten. Auch das ist ein Zeichen dafür, dass mit APOLLO 13 gar keine Landung auf dem Mond stattfinden sollte.

Man fragt sich, wieso überhaupt eine APOLLO-Mission mit der Nummer 13 gestartet wurde, in einem Land, das so abergläubisch ist, dass beispielsweise in Hotels die 13. Etage ausgelassen wird, es kein Zimmer mit der Nummer 13 gibt oder dass Hausnummern 13 vermieden werden. Bei APOLLO 13 hingegen summiert sich die 13 geradezu. APOLLO 13 startete am 11. April 1970 um 1:13 Uhr, das ist 13:13 Uhr. Sie „erreichten den Mond“ am Mon(d)tag, dem 13. April.

Dieses Spektakel einer gespielten Havarie im Weltraum wurde offenbar vor unserer Nase in der Erdumlaufbahn inszeniert! Das ist u.a. einwandfrei daran erkennbar, dass bei den TV-Übertragungen aus dem Inneren der Kommandokapsel während der „Havarie“ die Fensterluken einen hellblauen Hintergrund zeigten. Tatsächlich müssten sie jedoch völlig schwarz sein, denn der „Unfall“ fand ja angeblich auf halbem Weg zum Mond statt. Ein blauer Himmel kann jedoch nur in der Erdumlaufbahn zu sehen sein, als ein Teil der blauen Erdatmosphäre. Von dem blauen Himmel hinter den Sichtluken kann sich jeder überzeugen, der sich etwa den NA-SA-Film „APOLLO 13 - „Houston, we’ve got a problem“ anschaut, oder ähnliche Film-streifen, in denen Live-Aufnahmen aus der Kapsel gezeigt werden. Dieser Film wird immer wieder einmal im Rahmen der Nachtsendung SPACE NIGHT des Bayerischen Fernsehens oder von „BR-Alpha“ wiederholt.


Teleskopaufnahme

Dieses Bild wird von der NASA als „Teleskopaufnahme“ ausgegeben (S-IVB = 4. Stufe der SATURN-Rakete; O2 Cloud = Sauerstoffwolke; AS 13 = APOLLO 13). Doch ganz ehrlich: Mit welcher Berechtigung deutet man hier einzelne Lichtpunkte als APOLLO-Teile? Und noch etwas: Wieso soll hier ein irdisches Teleskop in der Lage gewesen sein, sogar die Sauerstoffwolke zu fotografieren, wenn das stärkste irdische Teleskop („HUBBLE“) keine APOLLO-Reste auf dem Mond feststellen kann?


Was trieb die NASA dazu, ein solches Spektakel zu veranstalten? Die der Weltöffentlichkeit vorgeführten Inszenierungen von APOLLO 11 (der „ersten bemannten Mondlandung“) und APOLLO 12 waren in der Ausführung nahezu identisch:

Die SATURN-Rakete beförderte die jeweilige Raumkapsel in eine Erdumlaufbahn, wo die „Original-Astronauten“ verblieben und die Erde umkreisten, bis das Ende der Mission anstand. In der Zwischenzeit agierten Schauspieler in Raumanzügen in der entsprechend hergerichteten Halle mit nachempfundener „Mondoberfläche“ und hüpften für die Kamaras um die dort aufgestellte Fähre herum. Um diesen Bluff nicht auffliegen zu lassen, waren die Helmvisiere der Anzüge ver-spiegelt und die Funkübertragung so verzerrt, dass keine einwandfreie Identifikation der Stimme möglich wurde.

Warum es sich hierbei nicht um echte Mondaufnahmen handeln kann, habe ich schon früher dargelegt.

Nach dem offiziellen Ende der jeweiligen Mission durften die „Original-Astronauten“ wieder landen, wobei peinlichst darauf geachtet wurde, ja nicht zu dicht bei den jeweils für die Bergung vorgesehenen Flugzeugträgern zu wassern. Das verleitete denn auch einige APOLLO-Kritiker zu der Annahme, die „Original-Astronauten“ seien möglicherweise gar nicht mit der SATURN in die Erdumlaufbahn geflogen, sondern die Kapseln seien unbemannt gewesen. Nach der Wasserung sei genügend Zeit geblieben, die Astronauten mit einem Hubschrauber zu der schwimmenden Kapsel zu bringen, bevor der Flugzeugträger sie „retten“ konnte. Daher die Wasserung so weit von den Bergungsschiffen entfernt, denn es wäre ja peinlich gewesen, wenn die Kapsel an Bord gehievt worden und kein Astronaut darin gewesen wäre.


Einzelbilder der Fernsehübertragungen aus der Kommandokapsel von APOLLO 13 Einzelbilder der Fernsehübertragungen aus der Kommandokapsel von APOLLO 13 Einzelbilder der Fernsehübertragungen aus der Kommandokapsel von APOLLO 13 Einzelbilder der Fernsehübertragungen aus der Kommandokapsel von APOLLO 13

Einzelbilder der Fernsehübertragungen aus der Kommandokapsel von APOLLO 13 während der „Havarie“ zeigen, dass sich APOLLO 13 keinesfalls zwischen Erde und Mond befand, sondern in einer nahen Erdumlaufbahn. Anderenfalls hätten die Sichtluken keinen (im Film) hellblauen Hintergrund, sondern das tiefschwarze All zeigen müssen (siehe Pfeile). Ein hellblauer Hintergrund kann nur entstehen, wenn die (hellblaue) Erdatmosphäre zu sehen ist oder reflektiert, wie es bei den Space-Shuttle-Flügen der Fall ist.

Einzelbilder der Fernsehübertragungen aus der Kommandokapsel von APOLLO 13 Einzelbilder der Fernsehübertragungen aus der Kommandokapsel von APOLLO 13


Dieses Szenarium entspricht in etwa dem, wie es in dem Science-Fiction-Film „Unternehmen Capricorn“ dargestellt ist. Ich denke jedoch, dass die Astronauten durchaus in einer Erdumlaufbahn waren, denn es gibt Fotos und Filme aus den Kapseln, auf denen die Schwerelosigkeit erkennbar ist.
Weiterhin hat der eine oder andere Astronaut einen „Weltraumspaziergang“ gemacht, was man zwar grundsätzlich auch mit entsprechenden Trickmitteln auf der Erde nachstellen konnte, mir aber unwahrscheinlich vorkommt.

Zurück zu APOLLO 11 und 12: Der Unterschied zwischen beiden Missionen liegt darin, dass die „Fernsehübertragung“ bei APOLLO 11 unglaublich schlecht war (was ebenso gewollt war), während man bei APOLLO 12 gleich zu Beginn der „Oberflächenaktivitäten“ die TV-Kamera „ausfallen ließ“. Ansonsten wurde das selbe Equipment benutzt, die selbe Halle, die selben Kulissen, genauso wie sie später bei APOLLO 14 bis 17 nur wenig modifiziert weiter genutzt wurden.


das durchgebrannte Ventil des Sauerstoffbehälters von APOLLO 13

Lt. NASA das durchgebrannte Ventil des Sauerstoffbehälters von APOLLO 13.


Moment: Wie kommt das zur NASA? Angeblich ist doch nur die unbeschädigte APOLLO-Kapsel zurückgekehrt! Es ist nichts darüber bekannt, dass die Astronauten während des Fluges ausstiegen, um dieses Teil auszubauen. Im Gegenteil, sie mussten sich möglichst sauerstoffsparend in ihren Sitzen aufhalten!

APOLLO 13 war ein Sonderfall. Hier musste ein Katastrophen-Szenarium entworfen werden, um Nervenkitzel zu erzeugen und das nachlassende öffentliche Interesse an den „routinemäßigen Mondflügen“ wieder aufleben zu lassen. Dafür konnte die NASA sich die Hallenshow sparen.


Teflon-Isolation verbrennt unter irdischen Schwerkraftbedingungen und reiner Sauerstoffatmosphäre

Teflon-Isolation verbrennt unter irdischen Schwerkraftbedingungen und reiner Sauerstoffatmosphäre (wie sie in den APOLLO-Kapseln herrschte) (NASA-Foto)


Die Gründe für den Einschub des Katastrophenspektakels liegen auf der Hand: Mit großer Wahrscheinlichkeit fand es deshalb statt, weil sich Amerika seinerzeit im Vietnamkrieg befand, aufgrund dessen das NASA-Budget für die Mondflüge zusammengestrichen wurde und die Medien sich vorwiegend den Kriegsschauplätzen zuwendeten. Die Öffentlichkeit interessierte sich mehr dafür, wo ihre Soldaten verbluteten, als um routinemäßig ablaufende, kostspielige Weltraummissionen. Der spektakuläre „Unglücksflug“ von APOLLO 13 mit seiner „Beinahe-Katastrophe“ erfüllte jedoch seinen Zweck zur vollsten Zufriedenheit: die NASA und die APOLLO-Missionen wurden wieder erfolgreich in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt, die Gelder flossen wieder... Und welche Mission eignete sich für dieses Spektakel wohl besser als die mit der bezeichnenden „Unglücksnummer 13“? Mit der Inszenierung wurde gleichzeitig das besonders in den USA verbreitete Vorurteil erhärtet, denn APOLLO 13 war der Beweis schlechthin, dass die 13 mit Unglück gleichzusetzen ist.


Diagramm

Die „nicht benötigte“ Landefähre ließ man während der „Mondumkreisung“ von APOLLO 13 auf der „Mondoberfläche aufschlagen“. Dieses Diagramm wird von der NASA vorgezeigt und soll die durch den Einschlag hervorgerufenen seismischen Schockwellen darstellen. Dazu erübrigt sich wohl jeder Kommentar.


Fotos: NASA, GLG-Archiv

Einzelbilder aus Videofilmen: (c) Gernot L. Geise


Zu diesem Thema erschien im Frühjahr 2002 von Gernot L. Geise das Buch

Die dunkle Seite von APOLLO
Wer flog wirklich zum Mond?
354 Seiten, 410 Bilder
Michaels-Verlag,Peiting, Reihe „Edition EFODON“
ISBN 3-89539-607-9


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