Und es gibt doch Eis auf dem Mond!
(c) 1994 Gernot L. Geise; veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 3/1994
"Clementine" umkreiste den Mond. Nachdem der Flug dieser amerikanischen NASA-Mondsonde bereits im Januar 1994 in den Zeitungen angekündigt wurde (1), waren zunächst direkt von der NASA keine diesbezüglichen Informationen erhältlich. Auch der eigentliche Start der Sonde im Februar wurde weder in Rundfunk-Nachrichten noch im Fernsehen erwähnt.
Die Mondsonde "Clementine" wurde von den NASA-Technikern nach dem Mädchen in einem amerikanischen Volkslied benannt. Die Sonde besteht bei einem Gewicht von etwa fünf Zentnern aus einem Konglomerat von Einzelteilen, die aus dem großen Fundus der Spionagesatelliten stammen. Das heißt, dass die in der Sonde eingesetzten Geräte nicht nur ungemein leistungsfähig sind, sondern auch leicht und - wegen der Serienproduktion für die Spionagesatelliten - relativ billig. So kostete die Entwicklung und der Bau der Sonde umgerechnet nur knapp 100 Millionen DM.
"Clementine" sollte den Mond zu 100 % bis ins Detail fotografisch kartografieren. Es liegen zwar aus der APOLLO-Zeit und von den Mondsatelliten, die vor APOLLO zum Mond geschickt wurden, eine Menge Bilder vor, doch angeblich wurde seinerzeit nur ein Teil des Mondes, und der noch zum Teil unzureichend, fotografiert. Man fragt sich natürlich unwillkürlich, warum rund zweiundzwanzig Jahre vergehen mussten, bis die NASA dies merkte?
Zumal es leidlich bekannt ist, dass der Mond bis zur APOLLO-Mission 1969 bereits mehrfach komplett kartografiert war.
"Clementine" sollte nach einem zweimonatigen Aufenthalt auf einer Mondumlaufbahn weiterfliegen zu dem Asteroiden Geographos. Das ist ein Mini-Planet, der sich auf seinem Weg durch das Sonnensystem unserem Planeten nähert und bei dieser Gelegenheit ebenfalls gründlich untersucht werden sollte. Nach dieser Mission war ein Weiterflug zum Mars (!) geplant.
Eine "Sensation" hat "Clementine" zur Erde gefunkt: Die Sonde stellte Milliarden Tonnen von (Wasser-) Eis am Mond-Südpol fest (2).
Die Sensation bestand allerdings nicht darin, dass Eis nachgewiesen wurde, sondern darin, dass die NASA es endlich zugab, dass der Mond Eis besitzt. Man erinnere sich daran, zu welcher Meisterschaft im Verleugnen die NASA fähig ist. Vielleicht ist inzwischen bei der NASA eine neue Generation von Forschern nachgerückt, die ein wenig weltoffener ist als die damalige Generation? Das wäre wünschenswert. Dann wird es nicht lange dauern, bis man endlich zugibt, dass der Mond eine Atmosphäre besitzt, offenes Wasser und Vegetation auf der Rückseite und - Rohstoffabbau und Stationen von (bisher) Unbekannten (3). Denn die Fotos davon existieren und lassen sich nicht wegleugnen. Auch wenn die NASA vor einigen Jahren die Nachricht über die Medien ausstreute, "leider" seien alle Datenbänder, die älter als zehn Jahre sind, durch "unsachgemäße Lagerung" unbrauchbar beworden.
Wir werden es sehen, was für Ausreden sich nun konstruieren lassen, wie man erklären könnte, warum erst jetzt eine Atmosphäre feststellbar ist und zu früherer Zeit nicht.

Der Mond-Südpol, fotografiert von "Clementine". Hier befindet sich Eis unter der Oberfläche.
Nachtrag:
Als ich 1994 diesen Artikel schrieb, bemerkte ich, dass die NASA sich bei den detailscharfen Fotos von "Clementine" nun nicht mehr herausreden könne, Filme hätten Farbstiche (wie bei APOLLO 8) oder Objektive seien verschmutzt, wenn Bauwerke ins Bild kommen. Ich sah drei Möglichkeiten: Entweder, die NASA verfolgt ihren bisherigen Verschleierungskurs weiter, oder sie deckt schonungslos die vorhandenen Tatsachen auf.
Ich wollte zwar gerne an die zweite Möglichkeit glauben, doch erst, wenn die NASA wirklich ausgepackt hat. Wir wissen alle, wie es weiter ging: Von den exzellenten Fotos wurde etwa eine Handvoll relativ unscharfer Bilder veröffentlicht, die völlig nichtssagende Gegenden darstellen. Vom Rest erfuhren wir nichts. Die Sonde selbst gilt heute als verschollen, nachdem sie bei ihrem Start aus der Mondumlaufbahn "leider außer Kontrolle" geriet und in den Tiefen des Alls verschwand.
Quellen
(1) Werner Meyer: "Clementines günstige Foto-Safari zum Mond", in: AZ, 22./23.01.94.
(2) z.B.: (Die) "Die Sensation! Eis auf dem Mond entdeckt", in: BILD, 21.04.94.
(3) vgl. Gernot L. Geise: "Warum werden wir belogen? Widersprüche in den offiziellen Daten über die Planeten Mars und Venus und unseren Mond", EFODON-DOKUMENTATION DO-4; und Gernot L. Geise: "Widersprüche um unseren Mond", EFODON-DOKUMENTATION DO-18; Gernot L. Geise: "Der Mond ist ganz anders!", Hohenpeißenberg, Neuauflage: Michaels Verlag, Peiting 2003.