Werden wir schon wieder belogen?
Die Sache mit dem Kohlendioxid

© 1997 Gernot L. Geise; veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 23/1997

Die Erde
Im Zusammenhang mit der derzeitigen Überschwemmungskatastrophe in den Ostgebieten hört man so manch schlaue Stellungnahme, auch zur globalen Atmosphärenerwärmung und dem Treibhauseffekt, von dem eigentlich niemand so richtig genau weiß, wie er sich auswirken soll. Beispielsweise bringt der „Spiegel“ (1) ein Interview mit dem Meteorologen Karl-Heinz Nottrodt über die wettermäßigen Zusammenhänge des „Jahrhundertregens“. Es gipfelt in der Feststellung, der Mensch sei durch die zunehmende Atmosphärenverunreinigung schuld an den derzeitigen Katastrophen, die nur eine Vorahnung auf weitere, schlimmere seien. Dem ist nicht zu widersprechen, obwohl - insbesondere in Europa - nach meinem Dafürhalten noch ein weiterer gewichtiger Faktor ins Spiel kommt: Die zunehmende (aus purer Unwissenheit) Vernichtung der einstmals zur Wetterharmonisierung angelegten sogenannten Keltenschanzen.

„Schuld ... hat der Mensch, der dabei ist, das Klimageschehen tiefgreifend zu verändern. In immer gewaltigerer Tonnage werden Treibhausgase wie vor allem Kohlendioxid und Methan von Industrie, Verkehr und Landwirtschaft in die Atmosphäre gepustet. Die Gase bilden Wärmefilter: Sie lassen die von der Sonne kommenden Strahlen passieren, halten aber die Wärmestrahlung der Erde zurück - in Erdnähe kommt es wie unter einem gläsernen Treibhausdach zum Hitzestau. Seit Erfindung des Automobils ist die bodennahe Luft um rund einen halben Grad Celsius wärmer geworden.“ (2).

In der Erdatmosphäre sollen vor allem die Kohlendioxidmoleküle einen vergleichbaren Temperaturanstieg bewirken, weil sie die Rückstrahlung der eingestrahlten Sonnenenergie in den Weltraum behindern. Ohne diesen Temperaturanstieg würde die mittlere Temperatur auf der Erde bei etwa -31 °C liegen. Die im Verlauf der industriellen Entwicklung ständig gestiegene Emission von Kohlendioxid (CO2) und der weltweit angestiegene Energieverbrauch führten zu einem Anstieg des CO2 in der Atmosphäre, aus dem eine Erhöhung der mittleren globalen Durchschnittstemperatur resultieren könnte.  (3)

Das ist insofern interessant, als der Kohlendioxidanteil in unserer Atmosphäre (bisher) verschwindend gering ist. Unsere Luft besteht in Bodennähe zu 78 % aus Stickstoff, 21 % aus Sauerstoff, 0,9 % aus Argon, der Rest aus Kohlendioxid, Edelgasen und wechselndem Wasserdampfgehalt (4). Abgesehen davon, dass dies optimale Wunschwerte sind - der Sauerstoffgehalt hat sich inzwischen auf rund 10 % reduziert - heißt das, dass unsere Luft nur 0,03 %, also nur den Bruchteil eines Prozents (!), Kohlendioxid enthält! (5)

Man muss diese Aussage richtig „auf der Zunge zergehen“ lassen: Nur 0,03 % der Atmosphäre sollen auf unserer Erde für eine Erwärmung von -31°C auf die bekannten fünfzehn Grad Durchschnittstemperatur (6) also für eine Oberflächenerwärmung von rund 45° - verantwortlich sein!

Ich frage mich, was eigentlich der Unsinn mit der globalen Atmosphärenaufheizung von einem halben Grad innerhalb eines Jahrhunderts (!) soll? Das ist doch nur reine Panikmache, um irgendwelchen Profit herausschlagen zu können. Viel logischer wäre es, davon auszugehen, dass es sich hier um ganz normale Temperaturschwankungsbreiten handelt. Ich werde das Gefühl nicht los, dass man uns hier genauso ein X für ein U vormacht wie bei der Sache mit dem leider völlig unschädlichen FCKW (das jedoch zu billig produziert werden konnte und deshalb „verteufelt“ werden musste) und dem bösen, bösen Ozonloch, das leider ganz natürlich ist (7), und - ein noch schlimmeres Beispiel - mit den lebensgefährlich gemachten UV-Strahlen, ohne die es jedoch leider kein Leben geben würde (8).


 

Die Erde aus der Umlaufbahn (etwa 350 km Höhe)


Die Venus
Verlassen wir nun unseren Globus und begeben uns zu unserem sonnennäheren Nachbarplaneten, die Venus. Wie inzwischen jedermann bekannt (gemacht worden) ist, besteht die Venus-Oberfläche angeblich aus einer wahren Hölle.


Der Planet Venus


Bei einem Luftdruck auf der Venus-Oberfläche von 80 bis 95 bar (Durchschnittswert = 90.000 Hektopascal; Erde = 1 bar bzw. 1013,25 Hektopascal) und einer dortigen Bodentemperatur zwischen +462° und 485°C weiß man bis heute nicht genau, wie diese gewaltige Aufheizung erfolgt. Verschiedene Erklärungs-Modelle wurden dafür entworfen. Man vermutet beispielsweise, dass die rückläufige Drehung des Planeten damit zusammenhängen könnte - ein Venustag dauert länger als ein Venusjahr! (9) -, hat jedoch andererseits keine Erklärung dafür, warum es dann auf der Nachtseite, die schließlich rund ein Jahr lang im Schatten liegt, genauso heiß wie auf der sonnenbeschienenen Seite des Planeten ist.

Nach einer ganzen Reihe von Raumsonden, die man zur Venus geschickt hat (10), hat man sich derzeit allgemein auf die Meinung geeinigt, die extreme Hitze der Venus werde durch den dortigen Treibhauseffekt hervorgerufen, denn die Venus-Atmosphäre besteht zu 93-97 % aus schwefelsaurem Kohlendioxid und etwa 2 – 5 % aus Stickstoff. 0,4 % Sauerstoff und Spuren von Argon-36 sind auch noch enthalten.

Die Venus-Oberflächentemperatur von über 450° C soll also durch Kohlendioxid hervorgerufen worden sein, demselben Gas, vor dem man sich hier auf der Erde so sehr fürchtet, weil hier bereits 0,03% Kohlendioxidanteil eine globale Erwärmung von rund 45° bewirken.

Interessant wird es, wenn wir diese Messergebnisse mit denen vergleichen, die uns über den Planeten Mars offeriert werden:

Der Mars
Die Atmosphäre des Mars setzt sich zusammen aus: 95,32 % Kohlendioxid, 2,7 % Stickstoff, 1,6 % Argon und Spuren von Sauerstoff, Kohlenmonoxid, Wasserdampf, Neon, Krypton, Xenon und Ozon (11).

Die niedrigsten Temperaturen wurden mit -88,9° (an den Polen mit -140°) und die höchsten mit +15° gemessen (12). Mancher wird nun sagen: „Na und?“ Man könnte auch alle diese Angaben als gegeben hinnehmen, doch die NASA verkündet derzeit nicht nur die Messdaten der im Juli dort weich gelandeten „Mars-Pathfinder“-Sonde (die inzwischen sinnigerweise in „Carl-Sagan-Memorial-Station umbenannt wurde), sondern auch die des Mini-Roboters „Sojourner“ (13).

Laut NASA-Angaben betragen die gemessenen Temperaturen des Sensors auf dem Solar-Paneel des „Mars-Pathfinders“ -88° C und die vom Sojourner (dem Mini-Roboter-Fahrzeug) gemeldeten inneren Temperaturen zwischen +40° und -22° C, was auf „die gute Temperaturabschirmung“ zurückzuführen sei.

Schaut man sich auf Bildern den Mars-Rover an, so müssen starke Zweifel aufkommen, wo denn eigentlich diese phänomenale Temperaturabschirmung sein soll. Das ganze Fahrzeug besteht im Prinzip aus einem großen Solarzellenpaneel auf sechs Rädern mit einer handvoll Elektronik unter dem Paneel, die - wenn man den Bildern glauben darf - völlig frei unter der Solarzelle befestigt ist. Von einer dicken Isolierung ist nirgendwo etwas zu erkennen.

Woher stammen also die angegebenen hohen Innentemperaturen des Modems? 88° Kälte müssten, selbst bei „normaler“ Isolierung, voll durchschlagen, zumal Modems eigentlich kaum dazu geeignet sind, derart hohe Betriebstemperaturen zu erzeugen!

Meine Vermutung ist nicht neu, wird jedoch immer wieder bestätigt: Mit den Atmosphäre-Angaben, die uns über den Mars gegeben werden, stimmt etwas nicht!

Das sieht man auch daran, dass die Atmosphärendichte mit 6 Hektopascal angegeben werden - also nur ein Bruchteil der irdischen -, der „Pathfinder“ bei seinem Eintritt in die Mars-Lufthülle jedoch, wie vor zwanzig Jahren bereits die „Viking“_Sonden, mithilfe eines relativ kleinen Fallschirms abgebremst wurde. Bereits damals stellte ich fest, dass dies ein Ding der Unmöglichkeit ist, wenn die Lufthülle wirklich nur ein halbes Prozent des irdischen Luftdruckes betragen würde, wie es uns erzählt wird. Die Bremswirkung wäre nämlich gleich Null, weil sich der Schirm erst gar nicht entfalten würde. Worin denn? (14)
Ich stelle unten die Daten der drei Planeten gegenüber und überlasse es jedem selbst, eigene Rückschlüsse daraus zu ziehen.


 

Der Planet Mars, gesehen mit dem Hubble-Weltraumteleskop, am 21.03.95


Der Miniroboter „Sojourner“ auf der Marsoberfläche. Wo ist die massive Thermo-Isolierung, welche die angeblich so niedrigen Mars-Temperaturen abhalten soll?

 

Mit dieser Texterklärung wird das Eintauchen des „Mars-Pathfinders“ in die Mars-Atmosphäre dargestellt (Quelle: Internet)


Anmerkungen

(1) „Wucht des Super-5b“ in: DER SPIEGEL 31/1997, Seite 31.

(2) Ebd., Seite 32

(3) Meyers Lexikonverlag

(4) DUDEN Lexikon, Band 1, Augsburg 1995, S. 364.

(5) DUDEN Lexikon, Band 2, Augsburg 1995

(6) Joachim Herrmann: „Das Weltall in Zahlen“, Stuttgart 1986

(7) Vgl. Gernot L. Geise: „Das Märchen vom Ozonloch“, in: EFODON SYNESIS Nr. 4/1994

(8) Vgl. Gernot L. Geise: „Das Märchen vom schädlichen UV-Licht“, in: EFODON SYNESIS Nr. 11/1995

(9) Ein Venustag entspricht 243 Erdtagen. Ein Venusjahr hat nur eine durchschnittliche Länge von 224,7 Erdtagen.

(10) Hierzu vergleiche Gernot L. Geise: „Warum werden wir belogen?“, EFODON-DOKUMENTATION DO-4, und hier das Kapitel „Was stimmt nicht mit der Venus?“. Obwohl diese Dokumentation bereits 1992 entstand (und inzwischen mehrmals überarbeitet wurde), ist sie immer noch aktuell, denn die hierin aufgezeigten Widersprüche sind niemals entkräftet worden! (Diese Dokumentation ist inzwischen allerdings vergriffen)

(11) Michael H. Carr: „The Surface of Mars“, Yale University (USA) 1981

(12) Messungen von der Marssonde „Pathfinder“. Die Gradangabe für die Polartemperaturen stammen von „Viking“-Messungen.

(13) Die Daten mit ausgewählten Bildern können über das Internet direkt bei der NASA abgerufen werden.

(14) Vgl. etwa Gernot L. Geise: „Mars-Phänomene“, EFODON-DOKUMENTATION DO-19/1993; Noch mehr Mars-Phänomene, Widersprüche und Ungereimtheiten in: Gernot L. Geise: „Planet Mars voller Rätsel und Widersprüche“, Hohenpeißenberg 2002


Modem-Temperaturen von bis zu 34,9°C bei einer Außentemperatur von angeblich -88°C! Welches Modem erzeugt beim Betrieb eigentlich eine solche Hitze? Oder ist die Außentemperatur vielleicht viel höher als angegeben? (Foto: NASA) 


Planet             Entfernung von          Kohlendioxidgehalt    Luftdruck        Temperatur

                      der Sonne in AE*       der Atmosphäre**      (Hektopascal) in Grad Celsius***


Venus              0,72 AE                      95%                            90.000                        +450°

Erde                1,0 AE                        0,03%                        1013,25                      +15°

Mars                1,52 AE                      95%                            6                                 -80°


*          Astronomische Einheiten

**        Durchschnittswerte

***      Durchschnittswerte


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