Mikrowellen als Auslösefaktor
für Herzschäden / Herzinfarkt
Auszug aus einem
Fachgespräch zwischen dem Herzspezialisten Dr. med. Berthold Kern und dem
Baubiologen Manfred Fritsch
(Veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 6/1999)
Fritsch: Ihre Erfahrungen und
theoretischen Arbeiten haben an Zehntausenden von praktischen Fällen
bewiesen, dass man Menschen mit Herzbeschwerden außer mit Myokardmitteln wie
Strophanthin nicht befriedigend helfen
kann. Und das bestätigen auch meine vielen Nachforschungen, dass sonst kein
„Kraut” gegen Angina pectoris und Herzinfarkt „gewachsen“ ist; vor allem nicht
gegen die schreckliche Zunahme des Herzleidens mit tödlichem Ausgang durch
Infarkt. Das bedeutet, dass man mit
Strophanthin zwar nachweislich die bösen Folgen des Herzleidens
Schmerzen, Infarkte, Todesfälle - fast stets verhindern kann. Aber das
Herzleiden selbst besteht weiter: Setzt man Strophanthin ab, kommen nach einer
gewissen Zeit die bösen Erscheinungen
wieder.
Es ist sicher ein Segen für
die Menschheit, dass Sie die praktischen Erkenntnisse von Edens weiterverfolgen
und vor allem theoretische Begründungen für die Erfolge des „Wundermittels”
Strophanthin vorgelegt haben. Aber zu der Ursache selber, die den epidemischen
Zuwachs von Angina pectoris und
Infarkten seit etwa 1910 bewirkt, haben auch Sie leider noch keinen Weg zur
Abhilfe gefunden. Sie, Herr Dr. Kern und die hoffentlich immer größer werdende
Schar der Mediziner, die mit dem
Myokardmittel Strophanthin den Kranken zu gutem Weiterleben verhelfen, haben
zwar praktisch mit der
Edens-lnfarktverhütung viel Gutes erreicht; aber theoretisch die Ursachen der
Infarkt-Massenzunahme allein aus der Medizin her nicht finden können.
Kern: Genau
das ist der Grund, warum
ich Sie, nach
der Veröffentlichung Ihrer Studie „Ein Leben unter Spannung” darauf angesprochen habe, zu untersuchen, ob
nicht durch die maßlose Ausbreitung der
Elektrizität auch dieses Massensterben am Herzinfarkt verursacht sein könnte.
Fritsch: Dieses Weiterdenken von Ihnen wurde eine der
wichtigsten Anregungen, die ich je in meinem Leben erhalten habe. Ich habe zwar
schon jahrelang intensiv, gemeinsam mit Wissenschaftlern aus den
unterschiedlichsten Fachdisziplinen, an dem Thema Elektrizität und Krankheit
gearbeitet, aber ohne Ihren Anstoß, zu fragen warum der Herzinfarkt zum Killer
Nummer 1 in der Welt geworden ist, wäre
ich allein wohl erst später darauf gestoßen. Meine Erkenntnisse haben mich
tatsächlich dazu geführt, dass Mikrowellen zum Auslösefaktor für den
Massenzuwachs an tödlichen Herzinfarkten geworden sind.
Kern: Wie arbeiten Sie daran, wie werden Sie weiter dieses
Thema Herzinfarkt und Mikrowellen erforschen?
Fritsch: Ich werde weiter mit neu entwickelten Messinstrumenten
Gegenden und Orte auf dieser Erde aufsuchen, in denen die Intensität dieser
künstlich erzeugten Mikrowellen besonders niedrig ist. Dort kann ich dann meine Vergleiche zu „normal”
elektrosmog-belasteten Bevölkerungen fortsetzen; epidemiologische
Untersuchungen also, wieweit Menschen, die mit weniger Mikrowellen belastet
sind, auch seltener Opfer des Herzinfarktes werden. Momentan steht fest, dass
besonders in Elektrosmog-Ballungsgebieten wie
z.B. Großstädten, die Zahl der Herzinfarktopfer am größten ist.
Kern: Erklären Sie das bitte. In Ballungsgebieten ist ja
auch die Luftverschmutzung am größten: warum ist nicht sie, sondern der Mikrowellensmog so schädlich?
Fritsch: Luftverschmutzung, Smog und Staubgehalt sind zwar in
Großstädten und ihrer Umgebung besonders groß, vor allem in den gefürchteten
Smogmonaten. Aber auch der Mikrowellenpegel ist hier während des gesamten Jahres
immer am höchsten. Durch tausende und abertausende Sender wie z.B. durch Richtfunk und mobile Funkgeräte ist die
Intensität gerade in Großstädten um ein Vielfaches größer als auf dem Lande.
Interessant ist auch, dass ich beim
Analysieren von Krankheitsstatistiken herausgefunden habe, dass die
Herzinfarkte auf einigen Inseln - und zwar scheinbar paradox - mit besonders
guten heilklimatischen Voraussetzungen, erheblich höher ist als im Durchschnitt
des gesamten Landes.
Kern: Bei heilklimatischen Kurorten auf Nordseeinseln ist
doch die Luftverschmutzung um ein Vielfaches niedriger als hier bei uns z.B. in
Stuttgart.
Fritsch: Das
ist ja auch einer der vielen Hinweise darauf, dass nicht die Luftverschmutzung
sondern Mikrowellen Auslöser für
Herzinfarkte sind. Denn gerade auf einigen Inseln, die ihr Klima als besonders
gesundheitsfördernd anpreisen, ist die Intensität der Mikrowellen besonders
hoch. Fahren Sie doch einmal auf eine Insel wie Helgoland oder Sylt und Sie
werden feststellen, dass fast überall im Sichtfeld der Inseln große
Parabolsender stehen und alles überstrahlen. Dazu kommt, dass von der
Schifffahrt her gerade diese markanten Orientierungspunkte mit Radar regelrecht
bombardiert werden, ganz zu schweigen
von oftmals riesigen Sendeanlagen für Richtfunk, TV und Radio. Häufig
kommen elektronische, militärische Abwehrsysteme hinzu, die den Mikrowellensmog
an bestimmten Küstengebieten noch einmal um ein Vielfaches erhöhen.
Kern: Ihre Erkenntnisse werden immer einleuchtender, denn
die große Frage ist ja: Warum zeigt gerade der Herzinfarkt diese
explosionsartige Zunahme auf das Fünfhundertfache. Die Theorie der heutigen
Schulmedizin, dass Infarkte und auch Angina pectoris von Koronar-Sklerosen
herrühren, diese Theorie kann ja schon
zahlenmäßig nicht stimmen, denn diese Arteriosklerose der Kranzarterien war
auch früher, als es noch kaum Infarkte gab, stets recht häufig, aber sie hat
nach anatomischen Feststellungen (Sektionsbefunden) in den letzten Jahrzehnten
höchstens um das Anderthalb- bis Zweifache an Häufigkeit zugenommen. Dem
gegenüber steht in der gleichen Zeit die fünfhundertfache Vermehrung des Herzinfarktes.
Fritsch: Zum „Nonsens” der schulmedizinischen
Arteriosklerose-ldeologie haben Sie in Ihren Büchern noch auf andere
Natursachverhalte aufmerksam gemacht. Sklerosen gibt es ja in den Arterien
aller Organe und Körperteile. Würden je durch ihren Verschluss Infarkte
verursacht, so gäbe es sie ebenso auch in Armen, Lungen, Ohrläppchen und
Gedärm. Außerdem entstehen Herzinfarkte immer nur akut, in Minuten bis
Viertelstunden; ein Arteriosklerosewachstum dagegen braucht nach Doerr Jahre
bis zum Verschluss, und bis dahin haben sich längst Umleitungsgefäße
(Anastomosen) entwickelt. Im Herzen z.B. sind sogar solche Anastomosen stets
schon nach wenigen Tagen angepasst für eine gesundheitserhaltende
Volldurchblutung. Herzinfarkte sind also schon deshalb nicht
Blutmangelinfarkte. Ein Kenner der Naturwirklichkeit sagte einmal: „Die Natur
ist eben doch klüger als unser Medizinschulbetrieb - sie muss ja auch für
Gesundheit sorgen.” ...
Fritsch: Die Infarktforschung haben Sie nicht nur theoretisch,
sondern auch auf den Grundlagen von Edens so
weit geführt, dass Sie heute in der Lage sind, vor allem durch
Strophanthin infarktgefährdeten
Personen echte Hilfe zu bringen. Aufgrund Ihrer Studie von 1968 haben
Sie schon damals bei mehr als 15.000 infarktgefährdeten Herzpatienten damit 96
% Infarkte verhindert. Die restlichen 4 % Infarkte verliefen nur leicht, jedoch
nicht tödlich. Keiner der strophanthinversorgten Infarktpatienten ist am
Herzinfarkt gestorben. Sie haben manches Geheimnis um das Phänomen Herzinfarkt
aufgedeckt; auch dass es sich bei einem Herzinfarkt grundsätzlich um chemische
Gewebezerstörungen handelt, nicht um arteriellen Blutmangel. Aber all das kann,
wie Sie schon in Ihrem Buch von 1969 schrieben, nicht die Massenzunahme der
Infarktkrankheit verständlich machen. Gerade zu dieser Massenzunahme, zu ihrer
Zusatzursache, bin ich nun aus umfangreichem Literaturstudium, aus vielen
Fachgesprächen mit Wissenschaftlern aus unterschiedlichsten Bereichen und
Befragungen vieler Herzinfarktgeschädigter, immer enger zu dem Schluss
gekommen, dass es von außen einwirkende, technisch erzeugte Mikrowellen sind,
die die Massenepidemie an Herzinfarkten auslösen.
Kern: Und was geschieht da biologisch und wie?
Fritsch: Zur Entwicklungskette „Von Mikrowellen zum Infarkt”
war für mich der Ausgangspunkt die unter Physikern bekannte Tatsache, dass
Mikrowellen auch in lebenden Geweben gleichartige, neu modulierte Oszillationen hervorrufen können, wie sie in
der Funkübertragung und Antennentechnik überall auf dieser Erde massenhaft genutzt werden. Und durch
diese, von außen einwirkenden Mikrowellen werden in Gewebe und Organen neuartige,
nicht zu kontrollierende biologische Wirkungsketten eingeleitet. Am
gefährlichsten für den Menschen wird
es, wenn durch bestimmte Funksignale im biologischen Organismus Resonanzen
entstehen, die sich aufschaukeln können zur Resonanzkatastrophe, z.B. als
Herzinfarkt. Durch die künstlichen aufmodulierten
Mikrowellen können überall in den Organen, Organellen, Geweben und Zellen, die
zum Leben unabdingbar notwendigen anatomischen Strukturen, physiologischen
Chemismen und biologischen Schwingungen zerstört, aufgelöst und aus dem
Rhythmus gebracht werden. Mit der katastrophalen Folge: Die Stoffwechsel- und
Wachstumsfunktionen werden durch solche mikrophysikalischen, mikroelektrischen
Desorganisationsprozesse von der harmonischen Funktion in ein nicht mehr
funktionierendes Chaos getrieben...
Fritsch: Wenn diese Mikrowellen mit ganz bestimmten Frequenzen
eindringen, öffnen sie das Schloss der Zellmembranen wie das eines
Panzerschrankes und lösen eine Stoffwechselstörung im Herzmuskel aus, die zu
schweren Schäden, auch sogar zum Herztod führen kann.
Kern: Für die
wissenschaftliche Medizin ist all das hoch interessant und offensichtlich
wichtig für Zukunft und Fortschritt. Aber wie es in der neueren Fachliteratur -
auch von Nobelpreisträgern - zum trüben Problem Schulmedizin heißt: der
inneruniversitäre Ärzteschulbetrieb zeige auch hierzu weiter enorme Defizite an
Sachkenntnissen und wissenschaftlicher Denkfähigkeit, an Können, Dürfen und
Wollen zu logischem und wissenschaftlichem Weiterdenken über alte
Professorentraditionen hinaus in solche Neulandgebiete hinein. Noch kein Ahnen von Gefahren der
Mikrowellen ist in das Getto unserer Medizinschule vorgedrungen.
Fritsch: Wie auch wir aus unserem Physikergetto nichts darüber
erfahren konnten, wie die Fortsetzung
jener Entwicklungskette „Von Mikrowellen zum Infarkt” schließlich im
Myokard einen Infarkt auslöst.
Kern: Diese Fortsetzung allerdings ist wissenschaftlich
seit Jahrzehnten geklärt. Infarkte als Großnekrosen und die Nekrosekleinherde
als ihre Vorstufen entstehen ja immer nur fern von allen Koronar-Arterien in
den lnnenschichten des linken Herzventrikels, nie im rechten Herzen, nie in
Vorhöfen. Denn für dieses Linksinnenschichten-Myokard herrschen stets
unvermeidlich ungünstige Naturbedingungen. Sie sind zwar ausreichend zum Gesundbleiben, wenn das Myokard dort nicht
vorgeschädigt und nicht abnormen
Belastungen ausgesetzt ist. Aber auch dann sind die Linksinnenschichten
besonders heikel und störbar, nicht so
robust wie das Rechts- und Vorhofsmyokard. Unter schädigenden Einflüssen leiden
sie daher am meisten oder nur sie
allein, behalten oft auch einen Dauerschaden zurück, wie es seit alters her
bekannt ist von Linksmyokardschäden nach Infekten, Digitalis, Sport und
akuten Elektrounfällen, die auch das
Herz betroffen haben. Jetzt aber ist nach Ihren Arbeiten von einem
gleichartigen Dauerschaden auszugehen, der durch chronische
Elektrosmog-Einwirkung richtiger Stärke und Zeitdauer ausgelöst wird. Und wenn
solch vorgeschädigte Linksinnenschichten noch einen akuten Zusatzschaden
erfahren (z.B. durch Infekt oder Stress), so kann in ihnen eine
Nekroseentwicklung in Gang kommen, die dann wie auch sonst über Azidose,
intramurales Aszendenzthrombose- und Perrosionswachstum, zum Infarkt führen.
Fritsch: Also sind Infarkte nach Mikrowellen-Vorschäden auch
nicht anders charakterisiert als Infarkte nach Vorschäden anderer Ursachen.
Kern: Nein - nach bisherigem Wissen nicht erkennbar anders.
Diese Schlusskatastrophe ist stets gleicher
Art und es lässt nicht erkennen, welcher Faktor den Vorschaden
verursacht hatte. In diesem Endergebnis unterscheiden sich die heute
fünfhundertfach häufigeren Infarkte des Elektrosmog-Zeitalters nicht von den
seltenen Infarkten vor 1910. Zum Glück
aber sind sie wenigstens auch ebenso gut verhütbar durch Strophanthin.
Fritsch: Von
Koronaristen kam schon der „Einwand”: Der Mikrowellensmog durchflutet doch alle
unsere Gewebe, Organe, Körperteile, wäre er schädlich, müsste er Infarkte genau
so auch im Ohrläppchen und Ellenbogen hervorrufen. Dass dies nicht geschieht,
„beweise” elektromagnetische Wellen als unschädlich, somit sei die
Elektrosmog-Theorie als falsch anzusehen, und „folglich” die Koronartheorie des
Infarktes als bewiesen richtig anzusehen. Ist das nicht primitivste
Dogmenfesthalterei?
Kern:
Ja, denn es ist weder ein Einwand
noch ein Beweis. Solchen lnfarktprozess entwickeln ja ohnehin bloß die
Linksinnenschichten, weil nur sie dazu in der Lage sind, aber dann auch so
stereotyp reagieren müssen. Und unschädlich? lmmerhin wird seit Aufkommen des
Elektrosmogs - seit dessen wachsender
Intensität und Langzeitwirkung - zunehmend geklagt, es gebe immer mehr
gravierende Krankheiten (zu
Arbeitsunfähigkeit, Frühberentung usw.) die früher nicht vorgekommen
sind, und für die noch keine Nichtelektrosmog-Ursache gefunden werden konnte. Aber
daher den Elektrosmog abstreiten? Darf
denn solcher Wandel der Krankheits-„Landschaft” seit der Virchowzeit
nicht zusammenhängen mit dem Wandel der Technik- und Elektro-„Landschaft”
seither? Allerdings sind die neuartigen Gesundheitsschäden mehr diffuser,
chronischer, „degenerativer” Art, auch nicht so gleichartig vielhundertfach
häufiger, dass sie wie Herzinfarkte
nach dieser Ursachendeutung „schreien”. Und zur Koronartheorie des Infarkts -
sie aus Unkenntnis von Alternativzusammenhängen für „richtig” zu halten, ist
erst recht kein „Beweis”, sondern Verlegenheitssymptom eines scholastisch
verkrusteten Denkstils, der seinen wissenschaftlichen Berufsaufgaben nicht mehr
gewachsen ist.
Bürgerwelle e.V.
Dachverband der Bürger und
Inititativen zum Schutz vor Elektrosmog
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