Rainer Schenck
Lichtgeschwindigkeit und Gravitation: Projektionen höherer Dimensionen
(Veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 2/2000)
Es ist das posthume Verdienst eines früh verstorbenen Freundes, sich auf die folgende Weise mit einigen sehr wesentlichen, ungelösten Fragen der Physik befasst zu haben. Der Forscher ist Maarten Dillinger alias Manfred Diederichs, und er hatte sich mit einer Entflechtung der relativistischen Verzerrungen von Raum, Längen und Zeit und dazugehörigen Konsequenzen auf Raumreisen, Altern und Zeitablauf bei sehr hohen Geschwindigkeiten befasst. Im Nachhinein ist seine grundsätzliche Darstellung betreffs einer neuartigen Betrachtungsweise der Lichtgeschwindigkeit (LG) von hochkompetenter Stelle, welche hier näher zu erläutern, fehl am Platze wäre, als korrekt bestätigt worden. Daher lohnt es sich mit Sicherheit für erfahrene Naturwissenschaftler, die sich mit der Relativität und dem subatomaren Aufbau sowie Kosmologie befassen, die nachfolgenden Prinzipien zur Lichtgeschwindigkeit sehr genau zu untersuchen.
Es sollen hier grundsätzliche Denkansätze beschrieben werden. Eine genauere Mathematik und Ableitung vielerlei Konsequenzen finden sich, sehr wohl im Rahmen einer erstaunlich leicht nachvollziehbaren Mathematik, in den Büchern von Maarten Dillinger. Diese können eventuell noch antiquarisch bezogen werden; mit Sicherheit kann vom Autor dieses Artikels eine Bibliothek benannt werden, die diese Bücher ausleiht, und es können im Einzelfall Buch-Fotokopien erstellt werden.
Die Physik geht in ihrer mathematischen Vorgehensweise davon aus, dass die Dimensionen senkrecht aufeinander stehen. Flächen sind die Senkrechten auf Geraden, Räume die Senkrechten auf Flächen. Alle höheren Dimensionen werden wiederum als senkrecht zu allen Bereichen der jeweilig nächstniedrigeren Dimension gerechnet. Die 4. Dimension ist also als senkrecht zu sämtlichen 3-dimensionalen Raumpunkten zu ,,sehen”, wobei die gedankliche Vorstellung Probleme aufwirft, geschweige denn bei noch höheren, immer senkrecht auf der Vordimension stehenden ,,Räumen”. Entsprechend werden höhere physikalische ,,Räume” als ,,Hyperräume” bezeichnet, und haben mehr der Rechnung wegen, als einer echten Raumgeometrie wegen, die Bezeichnung ,,Raum”. Besser kann man ,,Höherdimensionierter Bereich” sagen, um gleich die schlecht zutreffende Raumvorstellung zu umgehen.
Die Physik geht in vielen Bereichen schon seit vielen Jahren von höherdimensionalen ,,euklidischen Räumen” aus, wobei euklidisch die laufende Fortsetzung rechtwinklig, also senkrecht aufeinanderstehender Räume, Hyperräume oder Bereiche bedeutet. Genauso lässt sich mit anderen Koordinatensystemen rechnen. Die rechtwinklige Geometrie hat zudem die sehr gute Möglichkeit, mehrere Dimensionen, etwa den üblichen 3-dimensionalen Raum, auf eine Dimension zu verkürzen, und dann mit weiteren Dimensionen genauso wie mit normalen 3-dimensionalen Raumformen zu rechnen. Davon macht Dillinger zu Recht vielfach Gebrauch, und auf diese Weise lässt sich z.B. der 3-dimensionale Normalraum auf einem Punkt eindimensional abbilden, aber die 4. und 5. Dimensionsstufe dazunehmen, und ähnlich wie mit gängigen Raumberechnungen weiterarbeiten.
Wo haben wir insbesondere eine Kraft, die sich sehr wohl als senkrecht auf alles 3-dimensionale ansehen lässt? Diese ganz wesentliche, rätselhafte Kraft ist die Gravitation. Wir können sie als Anziehungskraft 3-dimensionaler Körper ansehen, doch die Physik ist bisher nicht in der Lage gewesen, die Gravitation auch nur annähernd herzuleiten. Solche Aussagen sollen nicht die Möglichkeit leugnen, dass nicht doch irgendwo in den vielen geheimen Forschungseinrichtungen weltweit die Gravitation bereits unter Kontrolle ist, und künstlich erzeugt oder abgeschirmt werden kann. Zudem lassen sich alle Naturerscheinungen in vielerlei Weise darstellen, auch ohne dass man eine Vielzahl weiterer Zusammenhänge kennen muss. Hierzu zählt auch der übliche Weg, physikalische ,,Konstanten”, auch die Lichtgeschwindigkeit (LG), anzunehmen. Solche Konstanten sind oftmals in Wirklichkeit nicht konstant, sondern im Rahmen langer Zeitspannen veränderlich, ohne dass darüber nachgedacht und geforscht werden müsste. In weitem Rahmen lässt sich also mit starken Vereinfachungen noch lange und bei weitem genau genug arbeiten.
Zurück zur Gravitation: Anstatt diese als Anziehung 3-dimensionaler Körper und Massenanziehung zu betrachten, sehen Dillinger und andere die Variante, sie als Druck aus dem mindestens 4-dimensionalen Bereich zu rechnen. Damit steht diese Kraft senkrecht auf allem 3-Dimensionalen, und drückt die Massen gegeneinander. Aus der Dichte und Form des 4-dimensionalen Hintergrundraumes kann Dillinger in hervorragender Weise die Abnahme der Gravitation auf die Entfernung, und Phänomene bis hin zur Hintergrundstrahlung erklären.
Nachdem der 4-dimensionale Raum senkrecht auf alles 3-dimensionale wirkt, sehen sich alle Effekte der höheren 4. und weiterer Dimensionen als wie von allen Richtungen auf 3-dimensionale Objekte wirkend. Auf diese Weise betrachtet, ist auch das Licht besser verständlich als „höher-als-3-dimensional“, als doch die Lichtgeschwindigkeit von stehenden wie von bewegten Objekten immer gleich schnell angesehen bzw. registriert wird. Für die 3. Dimension, den normalen Raum, erscheint die LG aus allen Richtungen als gleich schnell, kommend, was kolossale Unklarheiten hervorruft, da sich diese LGen nicht zu mehrfachen LGen überlagern. Dillinger dreht nun die Sache um und rechnet, dass genau nicht die LG durch den Raum strahlt, sondern dass gerade umgekehrt der 3-dimensionale Raum sich mit Lichtgeschwindigkeit durch die 4. und höhere Dimensionen bewegt. Da es sich hier nicht mehr um echt räumliche Verhältnisse handelt, bemerken wir diese Geschwindigkeit nicht mehr als 3-dimensionalen Vorbeiflug usw. Die LG kommt aus allen Richtungen gleichschnell, eben weil sie senkrecht auf allem Dreidimensionalen steht. So dreht sich, wie Dillinger ableitet, unser 3-dimensionaler Raum mit LG durch 4- und mehrdimensionale Räume, was wir nicht als Raumgeschwindigkeit bemerken, weil jeder Vergleich oder Bezugspunkt oder Ruhepunkt zu den normalen 3-dimensionalen Geschwindigkeiten fehlt.
Die Effekte der ,,Reibung” und Drehgeschwindigkeit des 3-Dimensionalen gegenüber der 4. Dimension erscheinen aber vielfältig auf andere Weise. Es dreht sich also der 3-D-Raum mit genau dieser LG gegen den 4- und höherdimensionalen Hyperraum. Jede Geschwindigkeit in jede Richtung des 3-D läuft gegen die 4-dimensionale Lichtgeschwindigkeit, wodurch die resultierende Geschwindigkeit immer kleiner wird als die LG, eben bedingt, als die 4. Dimension senkrecht auf allem 3-Dimensionalen steht. Hat im 3-D etwas die Lichtgeschwindigkeit erreicht, ist es, für 4-D gesehen, in völliger Ruhe. Auch das uns bewegt erscheinende Licht ist demnach im Gegenteil der eigentliche Ruhebereich.
Dillinger leitet nun ziemlich zwanglos ab, dass alle relativistischen Effekte der Längen- und Zeitveränderung, die Einsteinschen Effekte, nur für den 3-D relative Veränderungen sind, aber im 4-D echte Längen- und Zeitverkürzungen oder auch -verlängerungen darstellen. Altert ein Raumfahrer, der sich beinahe mit LG im All bewegt, scheinbar langsamer, altert er in der jetzigen Betrachtung tatsächlich langsamer. Seine Fahrstrecken werden im 4-D tatsächlich kürzer als aus dem 3-D gesehen. Doch die Kürzung ist eine 4-dimensionale Weglängen oder Zeitveränderung, die man im 3-D nicht als echte Entfernung feststellt. Genauso verkürzt sich für den Raumfahrer nicht scheinbar die Zeit, sondern tatsächlich, aber im 4-dimensionalen zu sehen. Im 3-D sehen wir eine Art Projektion der Zeit. Für den Raumfahrer werden die Entfernungen real kürzer; seine Uhr läuft völlig normal weiter, aber er braucht für diese Entfernungen eben weniger Zeit. Grenzwert ist die Reise genau mit LG, bei der die 3-dimensionalen Entfernungen im 4-D zu Null werden und man ohne Zeitverlust zu jedem beliebigen Punkt im Weltall kommen kann.
Das Licht und die Photonen sind nun ein Mittler zwischen 4-D und unserem Normalraum und der darin befindlichen Materie. Die Elementarteilchen, und vor allem die Seltsamkeit, dass innerhalb der Atome die Elektronen etc. mit LG kreisen, leitet Dillinger ab als Effekt der 3-D-Raumdrehung mit LG gegenüber dem 4-dimensionalen ruhenden Raum. Damit lässt sich viel zwangloser erklären, dass und warum die Kerne im Inneren der Atome genau LG besitzen und relativistische Effekte aufweisen. Der Aufbau und die Geschwindigkeit der Elementarteilchen beruht gerade auf der lichtschnellen Drehung des Normalraums in 4- und höherdimensionalen Hyperräumen.
Die LG ist nun beileibe nicht konstant. Sie nimmt gewissermaßen mit der Reibung und dem sinkenden Explosionsschwung der Materiebewegung im Hyperraum ab. Dillinger kann mit seiner Ableitung die LG bis auf 30 cm/Sekunde genau berechnen, eine Leistung, die die bisherige experimentelle Physik noch bei weitem nicht erreicht.
Hyperraum und Photonen müssen sehr wohl als Kraftfelder und als krafterzeugende Felder betrachtet werden. Das Zusammenwirken dieser Energien mit der ,,Reibung” des Materiellen gegenüber dem ruhenden Hintergrundraum erzeugt die Elementarteilchen. Der Grenzbereich dazu ist die Photonenentstehung. Bekanntermaßen sind Photonen am gesamten inneren Aufbau der Elementarteilchen beteiligt.
Die Photonen hängen wiederum eng mit dem Ablauf der Zeit an sich zusammen. Die Zeit lässt sich eher als Bewegung der Materie bzw. des Kosmos gegenüber 4-D ansehen. Haben sich aus dieser Bewegung heraus so und so viele Photonen gebildet (für 3-D gesehen hat man eine bestimmte Strecke mit LG zurückgelegt), so ist eine Sekunde verstrichen. Genauer gesagt, ist aus der Bewegung eine Sekunde erzeugt worden - das Chronon. Ohne diese Bewegung würde die Zeit gar nicht erscheinen, gar nicht erzeugt.
Stillstehende Räume sind damit also im wahrsten Sinne zeitlos, da Zeit erst durch die Bewegung des Raumes gegenüber dem Hyperraum erzeugt wird. Dadurch erhält zudem die Zeit als solche, wie es schon lange Grenzwissenschaftler annehmen und wie zudem durch die erwähnte Quelle ebenfalls bestätigt wird, eine besondere Energieform. Das Durchfliegen einer Lichtsekunde ist das Entstehen oder der scheinbare Vorbeiflug von derzeit rund 300.000 Photonen. Dieser Zahlwert ergibt die Sekunde, wobei Zeitablauf und LG eng mit der Geschwindigkeit des 3-D gegenüber 4-D zusammenhängen und unabhängig davon nicht einmal existieren! Ändert sich die Drehgeschwindigkeit des 3-D, also der Materie und des Kosmos gegenüber dem ruhenden Hintergrund, so ändert sich genau die LG und die Zeitstruktur des Kosmos.
Auch der eigenartige Effekt der ,,Materiewellen” nach De Broglie u.a. lässt sich wahrscheinlich über die Drehung des Kosmos gegenüber 4-D erklären. Diese Materiewellen strahlen von jeder Materie her ab. Betrachtet man die Materie nun als sich mit LG gegenüber 4-D drehend, so könnte sich die Welle als Spur der Materie aus ihrer Bewegung verstehen. Falls die Materiewellen in jede Richtung gleichmäßig abstrahlen, sind sie als Projektion der 4-D-Bewegung in den 3-D zu sehen. Falls sie richtungsabhängig strahlen, würde sich die Richtung der Raumdrehung überlagern und wahrscheinlich die Frequenzen verschieben. Dies ist aber weniger zu erwarten, sondern dass die Materiewellen richtungsunabhängig ,,strahlen” und damit nur eine Projektionserscheinung in den 3-D-Raum, wie das Licht, sind. Welche Reaktionen und sonstigen Wechselwirkungen, etwa im Energiebereich, sich daraus ergeben, ist eine interessante Frage an die weitere Erforschung im Zusammenhang mit der 4-D-Raumdrehung.
Ein anderes Axiom der Physik soll an dieser Stelle in Frage gestellt werden. Es ist nicht in Dillingers Betrachtungen enthalten. Gemeint ist die Energie-Erhaltung. Die Photonen als Reibungseffekt des 3-D gegenüber dem Hintergrundraum und die Entstehung der Elementarteilchen und, entsprechend, der Atome, ist eng an die Kosmosdrehung gebunden. Die Materie wird erst erzeugt durch höherdimensionale Strukturen. Würde die berühmte Energieerhaltung wirklich gelten, so wäre alle Energie des Weltalls seit allen Zeiten dagewesen und würde sich genauso für alle Zeiten erhalten. Dies ist bereits ein massiver Widerspruch gegen eine Entstehung und ein Vergehen des Kosmos, denn dann wäre seine Energie schon immer dagewesen, und ein Beginn nie nötig. Nachdem etwas klarer ist, dass Zeit als solche erst erzeugt wird und eher eine Scheinkraft und ein Scheineffekt ist, wird es um so problematischer mit Werten, die ,,seit aller und für alle” Zeit existieren. Oder um so richtiger: Effekte, Energie, die genau dann und nur so lange im üblichen physikalischen Rahmen existieren, als es Zeit gibt. Vergehen die Strukturen der Zeit, löst sich jede übliche 3-dimensionale Energie. Besser: was in 3-D als Energie erscheint und aus höheren Dimensionen projiziert wird, löst sich auf. In den Hyperräumen werden die Energien aus anderen Strukturen erst erzeugt, und die Energien in allen gängigen Formen (Felder, Materie) späterhin wieder aufgelöst. Diese Strukturräume betreffen eine viel weiterreichende Physik, die zudem recht eng an Bewusstseinsvorgänge gekoppelt sind, und hier nur angedeutet werden können. Hervorragende Ableitungen zu diesen Komplexen kann der interessierte Leser in der Physik des Burkhard Heim kennenlernen, zu dem im Buchverzeichnis Material genannt wird.
Die Ableitungen Maarten Dillingers sind in seinen Büchern gut nachvollziehbar. Der Artikel hier soll auf die neue Betrachtungsart ganz grundsätzlich hinweisen, doch der interessierte Leser kann genaue und weitreichende Ableitungen sowie die nicht sonderlich schwierigen Rechengänge viel besser in den Büchern nachvollziehen, die zu schwerwiegenden Konsequenzen in der Naturwissenschaft führen werden. Für den vorliegenden Artikel würden solche Ableitungen den Rahmen sprengen.
Literatur
Maarten Dillinger:
,,Die Absolute Relativitätstheorie”, Jochem-Schlagmann-Verlag 1977
„Die ANDERE neue Weltordnung” (besonders zur Elementarteilchenentstehung und relativistischen Effekten), Karin-Kramer-Verlag 1982
,,Außerirdische und die Friedenssehnsucht der Erdenmenschen”, R. G. Fischer-Verlag 1984
Artikel zum 5-dimensionalen Weltbild, Gravitation, Ellipse und Eiform als wesentliche Strukturkomponenten des Kosmos (beim Autor erhältlich)
Burkhard Heim:
„Elementarstrukturen der Materie”, Band 1 und 2
„Der kosmische Erlebnisraum des Menschen”
„Postmortale Zustände”
„Strukturen der physikalischen Welt und ihrer nichtmateriellen Seite”
„Der Elementarprozeß des Lebens”
Rainer Schenck:
,,Die Metronfeldtheorie (von B. Heim) und der Genetische Laser”, EFODON-DOKUMENTATION DO-21, Hohenpeißenberg.